Handwerk mit weniger Umsatz und Beschäftigten
Donnerstag, 15. März 2001, 16:08 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Die Entwicklung in Thüringen wurde besonders durch das Bauhandwerk beeinflusst. Hier setzte sich der bereits in den letzten Jahren zu verzeichnende Abwärtstrend im abgelaufenen Kalenderjahr fort. Dabei fiel der Beschäftigtenabbau mit 10,6 Prozent diesmal noch höher aus als in den Vorjahren. Von den Gewerben mit hohen Beschäftigungszahlen mussten vor allem die Klempner, Installateure und Heizungsbauer sowie die Dachdecker mit 15,2 bzw. 9,8 Prozent deutliche Rückgänge hinnehmen. Auch die Handwerksunternehmen in der Dienstleistungsbranche (-2,3 Prozent) sowie im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern (-2,1 Prozent) bauten gegenüber 1999 weitere Stellen ab.
Lediglich die im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerker konnten einen geringfügigen Beschäftigtenzuwachs von 0,1 Prozent verbuchen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Umsatzentwicklung. Auch hier gab es im Bauhandwerk mit 11,9 Prozent den deutlichsten Rückgang. In den Handwerksunternehmen der Bereiche Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern sowie Dienstleistungen sank der Umsatz gegenüber 1999 um 7,6 bzw. 0,6 Prozent. Vor allem umsatzstarke Branchen wie die Maurer, Betonbauer und Straßenbauer sowie die Kraftfahrzeugtechniker verzeichneten mit 11,9 bzw. 8,5 Prozent ein deutliches Minus. Dagegen gab es für die im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerker ein Umsatzplus von 0,4 Prozent.
Autor: nnzLediglich die im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerker konnten einen geringfügigen Beschäftigtenzuwachs von 0,1 Prozent verbuchen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Umsatzentwicklung. Auch hier gab es im Bauhandwerk mit 11,9 Prozent den deutlichsten Rückgang. In den Handwerksunternehmen der Bereiche Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern sowie Dienstleistungen sank der Umsatz gegenüber 1999 um 7,6 bzw. 0,6 Prozent. Vor allem umsatzstarke Branchen wie die Maurer, Betonbauer und Straßenbauer sowie die Kraftfahrzeugtechniker verzeichneten mit 11,9 bzw. 8,5 Prozent ein deutliches Minus. Dagegen gab es für die im Verarbeitenden Gewerbe tätigen Handwerker ein Umsatzplus von 0,4 Prozent.
