Der Aufstieg der Amateure
Dienstag, 25. September 2012, 17:12 Uhr
Es ist die erste Schauspiel-Premiere der Spielzeit im Nordhäuser Theater und das Stück scheint der Nordhäuser Fußball-Szene direkt auf den "Leib" geschneidert zu sein. Und trotzdem hat das Teil ein Mensch aus Rudolstadt in die theatralische Welt gehievt...
Der Mensch heißt Steffen Mensching, ist Intendant des Rudolstädter Theater, und schreibt auch ab und zu mal das eine oder andere Stück selbst. Sein jüngstes Werk trägt den Titel "Der Aufstieg der Amateure" und ist eigentlich dem dortigen Fußball-Verein Einheit Rudolstadt gewidmet. Fußballkenner wissen es - die Ostthüringer sind in die Oberliga aufgestiegen.
Und die Nordhäuser Fans des runden Leders wissen natürlich in erster Linie, dass auch Wacker Nordhausen nun in dieser Klasse kickt und das - im Gegensatz zu Rudolstadt - sehr erfolgreich. Menschings Aufstiegsklub heißt "Motor Eppelstädt" und dessen Protagonisten sind die Helden der Bühne, deren Fans übrigens mit blau-weißen Schals ausgestattet wurden.
Am 19. Oktober feiert der Fußball-Krimi im Nordhäuser Theater seine Premiere. Das liegt daran - Theaterfans wissen das - weil Nordhausen und Rudolstadt theatermäßig kooperieren (müssen).
Heute präsentierten Theaterintendant Lars Tietje und Wacker-Präsident Nico Kleofas das fußball-künstlerische Vorhaben den Lesern der nnz. Leser dieser Internet-Zeitung wissen, dass die beiden Institutionen schon seit 2004 eine enge Zusammenarbeit verbindet und das Wacker zu Ehren des 100. Vereinsgeburtstags sogar eine Revue gewidmet wurde.
"Natürlich werden das Präsidium und die erste Mannschaft an diesem 19. Oktober bei der Premiere mit dabei sein", kündigte Kleofas an, der dem Theater auch in punkto Ausstattungen helfen wollte. "Wenn schon in Nordhausen, dann können wir die Schauspieler mit blau-weißen Wacker-Trikots und Schals ausstatten".
Die Werkstätten des Nordhäuser Theaters indes haben eine attraktive Torwand gebaut, die zu den Heimspielen der Wackeren am 7. Oktober gegen VfB Fortuna Chemnitz und am 28. Oktober gegen die Zweite von Carl Zeiss Jena aufgebaut wird. Vor den Spielen gibt es auf dem Nebenplatz attraktive Preise zu gewinnen und in der Halbzeitpause werden "Promis" ihr Glück versuchen.
Es bleibt also weiterhin spannend in der Zusammenarbeit zwischen dem Nordhäuser Theater und dem Fußballsportverein, der einst viele Menschen auf beiden Seiten skeptisch gegenüberstanden. Doch spätestens seit eine gemischte Auswahl von Wacker Nordhausen und Eintracht Sondershausen im AKS der Elf von Rot Weiß Erfurt im Jahr 2006 gegenüberstanden und ein Benefizspiel für das zu Disposition stehende Nordhäuser Theater absolvierten, spätestens da stand fest: "Da geht doch noch was..."
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDer Mensch heißt Steffen Mensching, ist Intendant des Rudolstädter Theater, und schreibt auch ab und zu mal das eine oder andere Stück selbst. Sein jüngstes Werk trägt den Titel "Der Aufstieg der Amateure" und ist eigentlich dem dortigen Fußball-Verein Einheit Rudolstadt gewidmet. Fußballkenner wissen es - die Ostthüringer sind in die Oberliga aufgestiegen.
Und die Nordhäuser Fans des runden Leders wissen natürlich in erster Linie, dass auch Wacker Nordhausen nun in dieser Klasse kickt und das - im Gegensatz zu Rudolstadt - sehr erfolgreich. Menschings Aufstiegsklub heißt "Motor Eppelstädt" und dessen Protagonisten sind die Helden der Bühne, deren Fans übrigens mit blau-weißen Schals ausgestattet wurden.
Am 19. Oktober feiert der Fußball-Krimi im Nordhäuser Theater seine Premiere. Das liegt daran - Theaterfans wissen das - weil Nordhausen und Rudolstadt theatermäßig kooperieren (müssen).
Heute präsentierten Theaterintendant Lars Tietje und Wacker-Präsident Nico Kleofas das fußball-künstlerische Vorhaben den Lesern der nnz. Leser dieser Internet-Zeitung wissen, dass die beiden Institutionen schon seit 2004 eine enge Zusammenarbeit verbindet und das Wacker zu Ehren des 100. Vereinsgeburtstags sogar eine Revue gewidmet wurde.
"Natürlich werden das Präsidium und die erste Mannschaft an diesem 19. Oktober bei der Premiere mit dabei sein", kündigte Kleofas an, der dem Theater auch in punkto Ausstattungen helfen wollte. "Wenn schon in Nordhausen, dann können wir die Schauspieler mit blau-weißen Wacker-Trikots und Schals ausstatten".
Die Werkstätten des Nordhäuser Theaters indes haben eine attraktive Torwand gebaut, die zu den Heimspielen der Wackeren am 7. Oktober gegen VfB Fortuna Chemnitz und am 28. Oktober gegen die Zweite von Carl Zeiss Jena aufgebaut wird. Vor den Spielen gibt es auf dem Nebenplatz attraktive Preise zu gewinnen und in der Halbzeitpause werden "Promis" ihr Glück versuchen.
Es bleibt also weiterhin spannend in der Zusammenarbeit zwischen dem Nordhäuser Theater und dem Fußballsportverein, der einst viele Menschen auf beiden Seiten skeptisch gegenüberstanden. Doch spätestens seit eine gemischte Auswahl von Wacker Nordhausen und Eintracht Sondershausen im AKS der Elf von Rot Weiß Erfurt im Jahr 2006 gegenüberstanden und ein Benefizspiel für das zu Disposition stehende Nordhäuser Theater absolvierten, spätestens da stand fest: "Da geht doch noch was..."
Peter-Stefan Greiner

