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Nicht immer wird Mindestlohn gezahlt

Dienstag, 25. September 2012, 10:33 Uhr
In der zweiten September-Woche prüfte das Hauptzollamt Erfurt in Thüringen schwerpunktmäßig Unternehmen der Gebäudereinigungs-Branche. Dabei gab es bei den insgesamt 96 geprüften Unternehmen 36 Hinweise auf Unregelmäßigkeiten...


In zehn Firmen gab es Anhaltspunkte, dass Arbeitnehmer nicht den tariflich festgelegten Mindestlohn in Höhe von 7,33 Euro (gültig unter anderem für Thüringen und Sachsen) bezahlt bekommen. In 8 Fällen waren die Arbeitnehmer bei Arbeitsaufnahme noch nicht von ihren Arbeitgebern zur Sozialversicherung angemeldet.

„Ein Verstoß gegen die Meldepflicht zur Sozialversicherung kann mit einem Bußgeld bis zu 25.000 Euro geahndet werden“, teilte ein Sprecher des Hauptzollamtes Erfurt mit. „Außerdem stellten die Zöllnerinnen und Zöllner in 21 Fällen fest, dass Beschäftigten nicht immer der tariflich vereinbarte Urlaub gewährt wurde“, so der Sprecher weiter.

Im Zuge der Prüfungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz befragten die
Beamten insgesamt 356 Arbeitnehmerin Thüringen zu ihren tatsächlichen Arbeits- und Einkommensverhältnissen. Bei vier Befragten ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass sie zu Unrecht Sozialleistungen beziehen.
Autor: red

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