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Dienstag, 30. Dezember 2003, 10:44 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Im Sommer kommen die Gäste und machen Urlaub. As ist die Devise bei vielen Hotels und Pensionen im Freistaat. Ob sich die Hoffnungen der Tourismusexperten auch erfüllt haben, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.


Im Sommerhalbjahr 2003 (Mai bis Oktober) wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten rund 1,7 Millionen Gäste begrüßt, die fast 4,9 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2,4 Prozent mehr Gäste und 0,4 Prozent mehr Übernachtungen als im Sommerhalbjahr 2002. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste war im Sommerhalbjahr 2003 mit 2,9 Tagen etwas kürzer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (3,0 Tage).

Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald. Zwei von fünf Gästen (40,9 Prozent) reisten dorthin. Sie verweilten durchschnittlich 3,3 Tage. Verglichen mit dem Sommerhalbjahr 2002 stiegen die Gästezahlen um 0,5 Prozent an. Die Übernachtungszahlen gingen dagegen um 2,7 Prozent zurück.

Im Saaleland gab es im Sommerhalbjahr 2003 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 5,7 Prozent mehr Gäste und 4,9 Prozent mehr Übernachtungen. Ebenfalls ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen meldete Nordthüringen (5,4 bzw. 3,1 Prozent). Während in Ostthüringen 0,2 Prozent weniger Gäste und 4,5 Prozent mehr Übernachtungen registriert wurden, gab es im Thüringer Kernland 1,0 Prozent mehr Gäste und unveränderte Übernachtungszahlen (0,0 Prozent).

Im Oktober 2003 kamen 287.6000 Gäste nach Thüringen, die 807.300 Übernachtungen buchten. Das waren 6,3 Prozent mehr Gäste und 1,4 Prozent mehr Übernachtungen als im Oktober 2002. Die Gäste verweilten im Durchschnitt mit 2,8 Tagen etwas kürzer als im entsprechenden Vorjahresmonat (2,9 Tage).

Die 1 124 geöffneten Betriebe der Thüringer Hotellerie boten im Oktober 2003 insgesamt 25 119 Gästezimmer an und die durchschnittliche Auslastung betrug 44,0 Prozent. Die höchste Zimmerauslastung meldeten die Hotels und die Hotels garnis mit jeweils 48,8 Prozent. In den Pensionen waren durchschnittlich 33,6 Prozent der angebotenen Gästezimmer ausgelastet. Dagegen wiesen die Gasthöfe eine Zimmerauslastung von 27,7 Prozent auf.
Autor: nnz

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