Hilfe vor Ort
Montag, 29. Dezember 2003, 13:56 Uhr
Nordhausen/Berlin (nnz). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fliegt heute zwei mobile Gesundheitsstationen in den Iran. Die Stationen bieten über drei Monate mobile Pflege, Impfungen und Geburtshilfe für bis zu 40.000 Patienten. 120.000 Menschen wurden durch das Erdbeben vom 26. Dezember betroffen. Weitere Einzelheiten mit dem bekannten Klick.
Ein deutsches Team von fünf Personen pro Gesundheitsstation fliegt ebenfalls in die iranische Provinz Kerman. Der Einsatz kostet 420.000 Euro und wird vom Europäischen Amt für Humanitäre Hilfe (ECHO) weitgehend finanziert. Die Gesundheitsstationen sind Teil eines größeren Hilfsprogramms des Roten Kreuzes. Neben Wasseraufbereitungsanlagen und einem mobilen Krankenhaus werden 20.000 Zelte, 200.000 Decken, 40.000 Kochsets, 400.000 Wasserreinigungstabletten und 20.000 Heizgeräte in die Region versandt. 15.000 Zelte wurden bereits vom Iranischen Roten Halbmond (IRH) in Bam aufgebaut.
Rotkreuzgesellschaften und Hilfsorganisationen aus vielen Ländern arbeiten gemeinsam, um die Opfer des Erdbebens zu unterstützen. Die Arbeiten werden vor Ort vom IRH koordiniert. Die Schwesterorganisation des Deutschen Roten Kreuzes stellt somit sicher, dass die Hilfesendungen sinnvoll und zielgerichtet ankommen. Über 1.000 Freiwillige vom IRH sind seit dem Freitag im Einsatz. Seit Samstag Abend suchen fünf DRK-Suchhundeteams nach Überlebenden in den Trümmern.
Das Rote Kreuz rechnet damit, dass die akute Katastrophenhilfe 9,8 Millionen Euro kosten wird. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet, um die Hilfe zu finanzieren:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 41 41 41
BLZ 370 205 00
Kennwort: Iran
Onlinespenden: www.drk.de Das DRK hat ein Bürgertelefon eingerichtet, über das sich Menschen rund um die Uhr zu den Hilfsaktionen informieren können: DRK-Bürgertelefon 030-85404 112.
Autor: nnzEin deutsches Team von fünf Personen pro Gesundheitsstation fliegt ebenfalls in die iranische Provinz Kerman. Der Einsatz kostet 420.000 Euro und wird vom Europäischen Amt für Humanitäre Hilfe (ECHO) weitgehend finanziert. Die Gesundheitsstationen sind Teil eines größeren Hilfsprogramms des Roten Kreuzes. Neben Wasseraufbereitungsanlagen und einem mobilen Krankenhaus werden 20.000 Zelte, 200.000 Decken, 40.000 Kochsets, 400.000 Wasserreinigungstabletten und 20.000 Heizgeräte in die Region versandt. 15.000 Zelte wurden bereits vom Iranischen Roten Halbmond (IRH) in Bam aufgebaut.
Rotkreuzgesellschaften und Hilfsorganisationen aus vielen Ländern arbeiten gemeinsam, um die Opfer des Erdbebens zu unterstützen. Die Arbeiten werden vor Ort vom IRH koordiniert. Die Schwesterorganisation des Deutschen Roten Kreuzes stellt somit sicher, dass die Hilfesendungen sinnvoll und zielgerichtet ankommen. Über 1.000 Freiwillige vom IRH sind seit dem Freitag im Einsatz. Seit Samstag Abend suchen fünf DRK-Suchhundeteams nach Überlebenden in den Trümmern.
Das Rote Kreuz rechnet damit, dass die akute Katastrophenhilfe 9,8 Millionen Euro kosten wird. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet, um die Hilfe zu finanzieren:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 41 41 41
BLZ 370 205 00
Kennwort: Iran
Onlinespenden: www.drk.de Das DRK hat ein Bürgertelefon eingerichtet, über das sich Menschen rund um die Uhr zu den Hilfsaktionen informieren können: DRK-Bürgertelefon 030-85404 112.
