Indien in Limlingerode
Samstag, 22. September 2012, 15:24 Uhr
Rabindranath Tagore – schon das Aussprechen dieses Namens ist fur uns ungewohnt. Rabbi, wer? Und was hat dieser Inder mit Deutschland zu tun? Was verbindet ihn mit Rilke, Goethe oder Einstein? So lauten nur einige Fragen, die in einer Woche in der Dichterstätte Sarah Kirsch beantwortet werden sollen...
Vor gut 100 Jahren umgab Rabindranath Tagore (1861-1941) in Deutschland ein wahrer Kult. Die Literatur der Jahrhundertwende wurde stark symbolisch und mystisch geprägt und der greise Mann mit langem, schneeweißem Bart als Prophet gefeiert.
Als Goethe Indiens setzte sich Tagore mit seinen Texten und seinem versöhnlichen Wesen sehr für die Ost-West-Verständigung ein, noch bevor Mahatma Gandhi Ähnliches versuchte und Europa vom Zweiten Weltkrieg erschüttert wurde.
Heute ist Rabindranath Tagore, 1913 der erste Nobelpreisträger für Literatur jenseits Europas, hierzulande bei der Mehrheit in Vergessenheit geraten, obwohl 2011 anläßlich seines 150. Geburtstagsjubiläums auch in Deutschland ehrende Veranstaltungen stattfanden. Doch in Indien und Bangladesch wird der Dichter, Schriftsteller, Philosoph, Sozialreformer, Pädagoge, Komponist, Sänger, Schauspieler und Maler noch immer hoch verehrt. Die Nationalhymnen Bangladeschs und Indiens stammen beispielsweise aus seiner Feder.
Mit Reiseimpressionen aus Indien, Fotos, Musik und einigen greifbaren Erinnerungen im Gepäck möchten wir in kleinen Auszügen die wunderbare Lyrik Tagores präsentieren und ein Stück der einstigen mystisch-romantischen Stimmung, die Tagore umgab, wieder auferstehen lassen. Die Aquarellausstellung von Petra Albrecht aus Weimar über Verse der antiken Dichterin Sappho und die griechische Mythologie endet an diesem Tag.
Stephanie und Mathias Schick
Autor: nnzVor gut 100 Jahren umgab Rabindranath Tagore (1861-1941) in Deutschland ein wahrer Kult. Die Literatur der Jahrhundertwende wurde stark symbolisch und mystisch geprägt und der greise Mann mit langem, schneeweißem Bart als Prophet gefeiert.
Als Goethe Indiens setzte sich Tagore mit seinen Texten und seinem versöhnlichen Wesen sehr für die Ost-West-Verständigung ein, noch bevor Mahatma Gandhi Ähnliches versuchte und Europa vom Zweiten Weltkrieg erschüttert wurde.
Heute ist Rabindranath Tagore, 1913 der erste Nobelpreisträger für Literatur jenseits Europas, hierzulande bei der Mehrheit in Vergessenheit geraten, obwohl 2011 anläßlich seines 150. Geburtstagsjubiläums auch in Deutschland ehrende Veranstaltungen stattfanden. Doch in Indien und Bangladesch wird der Dichter, Schriftsteller, Philosoph, Sozialreformer, Pädagoge, Komponist, Sänger, Schauspieler und Maler noch immer hoch verehrt. Die Nationalhymnen Bangladeschs und Indiens stammen beispielsweise aus seiner Feder.
Mit Reiseimpressionen aus Indien, Fotos, Musik und einigen greifbaren Erinnerungen im Gepäck möchten wir in kleinen Auszügen die wunderbare Lyrik Tagores präsentieren und ein Stück der einstigen mystisch-romantischen Stimmung, die Tagore umgab, wieder auferstehen lassen. Die Aquarellausstellung von Petra Albrecht aus Weimar über Verse der antiken Dichterin Sappho und die griechische Mythologie endet an diesem Tag.
Stephanie und Mathias Schick


