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Erziehende Aktion

Dienstag, 18. September 2012, 14:36 Uhr
Gerade die jungen Fahrer in der Altersgruppe der 18 - 25 jährigen sind überproportional in den Unfallstatistiken vertreten und im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die „Aktion Junge Fahrer“ der Deutschen Verkehrswacht will das ändern. Heute in Nordhausen...

Zerschrottet (Foto: nnz) Zerschrottet (Foto: nnz)

Im Rahmen der „Aktion Junge Fahrer“ veranstaltete die Kreisverkehrswacht Nordhausen in Zusammenarbeit mit vielen Partnern heute auf dem Gelände des IKL - Bildungszentrums einen großen Aktionstag. Landrätin Birgit Keller, Schirmherrin der Veranstaltung, eröffnete den Verkehrssicherheitstag. Aktionselemente wie Unfalldemonstration, Fahrsimulator, Motorradsimulator, Spezialgurtschlitten, Reaktionstestgerät, Überschlagsimulator, Bremssimulator, Erste Hilfe, Sehtest, Rauschbrillenparcour und Infostand der Polizei halfen, die Gefahren am Steuer bewusst und erlebbar zu machen.

Darüber hinaus sollte auch die Motivation gestärkt werden, der Verkehrssicherheit während des Fahrens mehr Bedeutung beizumessen. Die vielen Teilnehmer nutzten mit viel Engagement die Angebote des Verkehrssicherheitstages. Ein großes Dankeschön geht von der Kreisverkehrswacht Nordhausen an die vielen Helfer. Finanziert wurde die Aktion mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Die Ursachen für das erhöhte Unfallrisiko sind bekannt: Fehlende Erfahrung, erhöhte Risikobereitschaft, das Bedürfnis nach Spannungsreizen, der Wunsch, sich und das Fahrzeug zu erproben, aber auch Gruppendruck und Imponiergehabe. Zudem sind junge Menschen gerade
am Wochenende häufig Nachts unterwegs. In Verbindung mit Alkohol oder Drogen wird dabei so manche Fahrt zur „letzten“ Fahrt, auch für viele, oft minderjährige Mitfahrer.

Die „Aktion Junge Fahrer“ der Kreisverkehrswacht Nordhausen tritt diesen Ursachen offensiv entgegen: Durch Aufklärung und Aktionen, die junge Fahrer und ihr Umfeld für diese besondere Gefährdung sensibilisieren sollen. „Erleben, Erfahren, Erkennen“ lautet das Motto, das dazu beitragen soll, die Situation auf unseren Straßen zu verändern. Also, mitmachen und mitdenken, es geht uns alle an.
Autor: red

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