nnz-Forum: Bürger wehren sich
Dienstag, 11. September 2012, 13:32 Uhr
Deutschland scheint langsam aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen, immer öfter und erfolgreicher wehren sich die Bürger gegen die unvernünftigen Beschlüsse und Forderungen unserer zum Teil sehr unqualifizierten Politiker. Dazu die Meinung eines nnz-Lesers...
Bürger wehren sich (Foto: H. Buntfuß)
In Nordhausen hatten wir den Autohof und zurzeit mobilisieren Bürger aus dem Stadtteil Himmelgarten die Bevölkerung gegen den Bau einer Biomethangasanlage im Wohngebiet, oder besser gesagt sie wollen erreichen, dass solche Anlagen generell nicht gebaut werden. Experten bezweifeln den ökologischen Vorteil dieser Anlagen. Immerhin hat man bisher 2200 Stimmen gegen das Projekt gesammelt und dem Oberbürgermeister übergeben. In der Bielener Straße sind zwei Plakate aufgestellt, um die Bürger und Bürgerinnen aufmerksam zu machen.
Aber nicht nur in Nordhausen wehrt man sich gegen die verschrobene Politik. Am Wochenende besuchte ich die Burg Scharfenstein im Nachbarkreis Eichsfeld. Auf der Heimfahrt kam ich durch das Dorf Kallmerode, ich traute meinen Augen nicht, was ich sah, waren Plakate über Plakate und die sprachen eine sehr deutliche Sprache. Es geht den Bürgern dieses Dorfes um eine Umgehungsstraße, die seit Jahren von der Regierung verweigert wird. Ich glaube die Bilder sprechen für sich. Das ganze geschieht in einem Kreis, der eigentlich fest in CDU Hand ist.
Ich habe mich mit einigen Bürgern unterhalten und dabei folgendes erfahren, das Dorf ist in zwei Teile gespalten. Ob die Gegner, oder die Befürworter der Umgehungsstraße die Mehrheit haben, kann ich nicht beurteilen, aber es gibt sie beide. Das Eichsfeld ist schon etwas besonderes, die Leute dort sind unterschiedlicher Natur. Die einen sind gleich aufgebracht, wenn man sie anspricht, wiederum sind die anderen sehr höflich und offen.
Im Gespräch erfuhr ich folgendes: Die Politiker aus Heiligenstadt haben wohl verlangt, das man die vielen Plakate abnehmen soll, die Antwort der Befürworter soll gewesen sein, die Plakate nehmen wir erst ab, wenn die ersten Bagger ihre Arbeit aufnehmen. Es wurde mir aber auch gesagt, dass es Personen gebe, die ihr Land nicht zur Verfügung stellen. Dies wiederum käme ja der Politik sehr gelegen.
Sie nutzen diese Gelegenheit um die Umgehung nicht bauen zu müssen. Stellen sie sich vor, die Politiker wollten diese Umgehung, dann wäre man schnell mit einer Enteignung zum Wohle des Volkes, wie es doch immer so schön heißt. Eins sollte man wissen durch den Ort Kamllerode, fahren täglich 14 000 Fahrzeuge in einem Abstand von 70 cm. Das alles und vieles mehr, können sie auf der Internetseite (Ortsumgehung Kallmerode) nachlesen.
Der Bürgerinitiave Himmellgarten kann ich nur raten sich an Kallmerode oder Sundhausen ein Beispiel zu nehmen. Ein Wort an unseren OB. Herr Zeh, sie verlangen Sachlichkeit von der BI. Vergleichen Sie einmal die Bilder, da können Sie sehen, wie sachlich die Nordhäuser sind.
Harald Buntfuß
Bürger wehren sich (Foto: H. Buntfuß)
In Nordhausen hatten wir den Autohof und zurzeit mobilisieren Bürger aus dem Stadtteil Himmelgarten die Bevölkerung gegen den Bau einer Biomethangasanlage im Wohngebiet, oder besser gesagt sie wollen erreichen, dass solche Anlagen generell nicht gebaut werden. Experten bezweifeln den ökologischen Vorteil dieser Anlagen. Immerhin hat man bisher 2200 Stimmen gegen das Projekt gesammelt und dem Oberbürgermeister übergeben. In der Bielener Straße sind zwei Plakate aufgestellt, um die Bürger und Bürgerinnen aufmerksam zu machen.Aber nicht nur in Nordhausen wehrt man sich gegen die verschrobene Politik. Am Wochenende besuchte ich die Burg Scharfenstein im Nachbarkreis Eichsfeld. Auf der Heimfahrt kam ich durch das Dorf Kallmerode, ich traute meinen Augen nicht, was ich sah, waren Plakate über Plakate und die sprachen eine sehr deutliche Sprache. Es geht den Bürgern dieses Dorfes um eine Umgehungsstraße, die seit Jahren von der Regierung verweigert wird. Ich glaube die Bilder sprechen für sich. Das ganze geschieht in einem Kreis, der eigentlich fest in CDU Hand ist.
Ich habe mich mit einigen Bürgern unterhalten und dabei folgendes erfahren, das Dorf ist in zwei Teile gespalten. Ob die Gegner, oder die Befürworter der Umgehungsstraße die Mehrheit haben, kann ich nicht beurteilen, aber es gibt sie beide. Das Eichsfeld ist schon etwas besonderes, die Leute dort sind unterschiedlicher Natur. Die einen sind gleich aufgebracht, wenn man sie anspricht, wiederum sind die anderen sehr höflich und offen.
Im Gespräch erfuhr ich folgendes: Die Politiker aus Heiligenstadt haben wohl verlangt, das man die vielen Plakate abnehmen soll, die Antwort der Befürworter soll gewesen sein, die Plakate nehmen wir erst ab, wenn die ersten Bagger ihre Arbeit aufnehmen. Es wurde mir aber auch gesagt, dass es Personen gebe, die ihr Land nicht zur Verfügung stellen. Dies wiederum käme ja der Politik sehr gelegen.
Sie nutzen diese Gelegenheit um die Umgehung nicht bauen zu müssen. Stellen sie sich vor, die Politiker wollten diese Umgehung, dann wäre man schnell mit einer Enteignung zum Wohle des Volkes, wie es doch immer so schön heißt. Eins sollte man wissen durch den Ort Kamllerode, fahren täglich 14 000 Fahrzeuge in einem Abstand von 70 cm. Das alles und vieles mehr, können sie auf der Internetseite (Ortsumgehung Kallmerode) nachlesen.
Der Bürgerinitiave Himmellgarten kann ich nur raten sich an Kallmerode oder Sundhausen ein Beispiel zu nehmen. Ein Wort an unseren OB. Herr Zeh, sie verlangen Sachlichkeit von der BI. Vergleichen Sie einmal die Bilder, da können Sie sehen, wie sachlich die Nordhäuser sind.
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.



