nnz-Forum: Neuer Trainer
Montag, 10. September 2012, 19:39 Uhr
Wieder ist es einmal soweit. Während die ersten Spiele des neuen Nordhäuser Oberligisten ordentlich verliefen und gleich ein Mittelfeldplatz ergattert wurde, ging in der 3. Liga bei dem FC Rot-Weiß Erfurt die Auftaktspiele so gründlich daneben. Anmerkungen von Hans-Ullrich Klemm...
So daneben, dass sich das geschäftlich und sportlich sehr gut verstehende Führungsduo Rombach/Goss, das an die Hessischen Diktatoren H.-G. Otto/ W. Konrad bei Dynamo Dresden in den 90-iger Jahren erinnert, noch früher als in den vergangenen Jahren heute mit der Vorstellung des neuen (alten) Trainers Schwartz aufwartete.
Damit soll ein zumindest zwischenzeitlicher Hoffnungsfunke gezündet worden. Wie in der Vergangenheit, begründete der Präsident, unter den 30 bis 40 Anwärtern auf das freigewordene Traineramt sofort die genau richtige Person gefunden zu haben. Der bereits in Erfurt bekannte Trainer ist vorerst bis 2014 vertraglich großzügig abgesichert. Ob er es bis dahin schafft, bleibt allerdings abzuwarten.
Wie schon oft in der Vergangenheit, als erneut sehr viele Spieler vor der jeweiligen Saison den Erfurter Club verlassen haben, klappte es mit den neuen Kräften auch nicht so, wie gewünscht. Doch im Verlauf der Spiele steigerten sich die Erfurter und waren zum Schluss jeweils noch auf Platz 5 gelandet, obwohl die 2. Liga immer anvisiert wurde.
Der bei vielen Zuschauern beliebte Stefan Emmerling, der an den Personalentscheidungen im Sommer wohl kaum mitwirken durfte und auf versprochene Kracher vergeblich wartete, wurde deshalb relativ frühzeitig zum Bauernopfer auserwählt.
Es ist bewundernswert, dass die Sponsoren trotz der wieder sehr frühen, vorzeitigen Trainerentlassung, die wie in den Vorjahren erneut nicht eingeplantes und unnötig viel Geld kostete sowie der jährlich überdurchschnittlich hohen Fluktation bei Spielern und im Aufsichtsrat dem FC Rot-Weiß Erfurt weiterhin noch die Treue halten!
Auch in den Foren der Fans werden die Kritiken besonders an der Art des gefühlten allein herrschenden Führungsstils des eigenwilligen Präsidenten mit seiner allgemeinen undurchschaulichen Personalpolitik im Verein, der außerdem einen Hang zu Fernsehkameras zu haben scheint, immer häufiger.
Was aus seiner vor einem Jahr in einer Pressekonferenz groß angekündigten aus Offenbach gekauften ausrangierten Stahlrohrtribüne geworden ist, bleibt unbekannt...
Hans-Ullrich Klemm
Autor: nnzSo daneben, dass sich das geschäftlich und sportlich sehr gut verstehende Führungsduo Rombach/Goss, das an die Hessischen Diktatoren H.-G. Otto/ W. Konrad bei Dynamo Dresden in den 90-iger Jahren erinnert, noch früher als in den vergangenen Jahren heute mit der Vorstellung des neuen (alten) Trainers Schwartz aufwartete.
Damit soll ein zumindest zwischenzeitlicher Hoffnungsfunke gezündet worden. Wie in der Vergangenheit, begründete der Präsident, unter den 30 bis 40 Anwärtern auf das freigewordene Traineramt sofort die genau richtige Person gefunden zu haben. Der bereits in Erfurt bekannte Trainer ist vorerst bis 2014 vertraglich großzügig abgesichert. Ob er es bis dahin schafft, bleibt allerdings abzuwarten.
Wie schon oft in der Vergangenheit, als erneut sehr viele Spieler vor der jeweiligen Saison den Erfurter Club verlassen haben, klappte es mit den neuen Kräften auch nicht so, wie gewünscht. Doch im Verlauf der Spiele steigerten sich die Erfurter und waren zum Schluss jeweils noch auf Platz 5 gelandet, obwohl die 2. Liga immer anvisiert wurde.
Der bei vielen Zuschauern beliebte Stefan Emmerling, der an den Personalentscheidungen im Sommer wohl kaum mitwirken durfte und auf versprochene Kracher vergeblich wartete, wurde deshalb relativ frühzeitig zum Bauernopfer auserwählt.
Es ist bewundernswert, dass die Sponsoren trotz der wieder sehr frühen, vorzeitigen Trainerentlassung, die wie in den Vorjahren erneut nicht eingeplantes und unnötig viel Geld kostete sowie der jährlich überdurchschnittlich hohen Fluktation bei Spielern und im Aufsichtsrat dem FC Rot-Weiß Erfurt weiterhin noch die Treue halten!
Auch in den Foren der Fans werden die Kritiken besonders an der Art des gefühlten allein herrschenden Führungsstils des eigenwilligen Präsidenten mit seiner allgemeinen undurchschaulichen Personalpolitik im Verein, der außerdem einen Hang zu Fernsehkameras zu haben scheint, immer häufiger.
Was aus seiner vor einem Jahr in einer Pressekonferenz groß angekündigten aus Offenbach gekauften ausrangierten Stahlrohrtribüne geworden ist, bleibt unbekannt...
Hans-Ullrich Klemm
