nnz-online

Elektronische Bürgerkartei

Donnerstag, 18. Dezember 2003, 17:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Stadtarchiv baut eine elektronische Bürgerkartei auf. Seit dem 1. Oktober 2003 gibt Viola Jörke Namen aus einer vorhandenen Zettelkartei in den Computer ein. Doch wird damit nicht der Datenschutz verletzt? Die Antwort auf diese Frage gibt es mit einem Klick auf MEHR.


Namen werden eingegeben Das Programm, das bei der Ahnenforschung helfe, sei in der Lage, über eine Sucheingabe schnell die gespeicherten Daten zu finden sowie auch ganze Ahnentafeln aufzustellen, sagte der Leiter des Stadtarchivs Dr. Peter Kuhlbrodt. Für die genealogische Forschung sei eine solche elektronische Bürgerkartei eine große Hilfe. Die Zettelkartei, die über 170.000 Namen von Personen umfasst, legte der Nordhäuser Genealogische Verein ab Ende der 20er Jahre an und verwendete dabei Todesanzeigen, Gefallenenanzeigen, Kirchenbüchern oder Ackerzinsbüchern an.

Die ältesten Daten gingen bis etwa ins Jahr 1600 zurück. Später kämen dann aber auch weitere Namen aus Kirchenbüchern, Bürgerrollen, Urkunden u.a. Quellen dazu, jedoch aus Gründen des Datenschutzes zunächst nur Daten bis zum Jahr 1945. Mit Hilfe der Software AhnenWin 3.5 hat Frau Jörke bereits über 12.000 Namen von Nordhäusern mit Geburts- und Sterbedaten, Heiratsdaten, Eltern, Geschwister samt Quellen aus der Zettelkartei übertragen, so Kuhlbrodt.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de