nnz-Rückspiegel: 18. Dezember 2002
Donnerstag, 18. Dezember 2003, 06:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Durch's FFH, schon geblitzt, Börsen und Theater
nnz-Forum: A 38 durch FFH-Gebiet?
Die Redaktion der nnz hatte gestern von der Freigabe eines weiteren Teilstücks der A 38 berichtet. Dabei erwähnte Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster auch von Klage gegen den Bau der Trasse in Niedersachsen. Dazu gibt es jetzt eine Äußerung der Bündnis-Grünen im Eichsfeld. Das klingt ja so als wären die Bürger, die die Klage im Bereich Friedland gegen die offensichtlich oberflächlich und unzureichend geplante A38 eingebracht haben, willfährige Marionetten Jürgen Trittins. So funktioniert das vielleicht in Schusters CDU, wo man auch für billige Polemik viel übrig zu haben scheint.
Richtig ist, dass durch den Autobahnbau wahrscheinlich ein FFH-Gebiet gefährdet oder zerstört wird. Damit verstieße der Bau in diesem Bereich gegen EU-Gesetz. Und nun den besorgten Bürgern vorzuwerfen, auf diese Missstände aufmerksam zu machen und sich dagegen zu wehren, ist wohl das Pferd von der falschen Seite her aufgezäumt...ausführlich im nnz-Archiv
A 38: Freigegeben und schon geblitzt
Das neue Teilstück der A 38 war kaum einige Minuten für den Verkehr freigegeben, da wurde auch schon fleißig geblitzt. Und es wurde gerast. Eigentlich wollten die Beamten der Nordhäuser Polizei nur mal so die neue Strecke testen. Sie stellten das Blitzgerät auf der Fahrtrichtung Wipperdorf, im Bereich der Ampel vor der Ausfahrt auf die B 80 auf. Rund eine Stunde harrten sie aus, 348 Fahrzeuge fuhren in dieser Zeit durch. Über das Ergebnis waren selbst die erfahrenen Hasen in Uniform erstaunt. Fast ein Drittel der Kraftfahrer (102) fuhren schneller als die erlaubten 60 km/h. 14 davon müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen, sie hatten mehr als 85 km/h drauf. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 103. Dieser Kraftfahrer erhält nun ein Bußgeld von 75 Euro und drei Punkte werden seinem individuellen Konto in Flensburg gutgeschrieben...ausführlich im nnz-Archiv
Von Pauschalen und Börsen
Das Jahr 2002 geht zu Ende. Auch das Touristik-Jahr. Wie hat sich der Tourismus im Landkreis Nordhausen entwickelt? Über Zahlen, Fakten, Bilanzen und Ausblicke hat sich nnz mit Uta Hirselandt unterhalten. Zuerst die nackten Zahlen: Bis zum 15. Dezember sind in diesem Jahr im Landkreis Nordhausen über das elektronische System Thüris 436 Buchungen vorgenommen worden, 960 Gäste wurden gezählt. In diesen Zahlen sind die direkten Buchungen bei den Anbietern nicht enthalten. Zum Vergleich des Vorjahres ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Im Südharzer Tourismusverband liegen aus dem vergangenen Jahr nur die Zahlen ab 1. Juli vor. Hier gab es 130 Buchungen und 236 elektronisch registrierte Gäste.
Neuen Schwung in die Branche soll laut Uta Hirselandt vor allem ein druckfrisches Gastgeberverzeichnis des Landkreises bringen. Rund 100 Übernachtungsmöglichkeiten – vom Hotel bis zum privaten Zimmer – sind darin mit Name, Hausnummer, Mailadresse und Buchungsnummer enthalten. Die erste Auflage startete mit 20.000 Exemplaren...ausführlich im nnz-Archiv
Keine Intendanz mehr!
Gestern tagte der Aufsichtsrat der Theater GmbH. Da wurde nicht nur Weihnachten gefeiert, sondern es wurden strategische Beschlüsse gefasst. Anfang 2003 wird eine Geschäftsführer-Stelle für die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH zur Besetzung ab 2004 ausgeschrieben. Das ist ein Ergebnis der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrates der Theater GmbH. Die Ausschreibung solle in Fachpublikationen, im Internet und in der Wochenzeitung Die Zeit erscheinen. Das hat Aufsichtsratvorsitzender Klaus Wahlbuhl mitgeteilt. Damit werde ein Beschluss des Nordhäuser Stadtrates umgesetzt. Weiterhin sei der Geschäftsführung des Theaters aufgetragen worden, in das Konzept für das Nordhäuser Kinder- und Jugendtheater die Arbeit des Kinderzirkus Zappelini und der angeschlossenen Kleinkunst-Gruppen zu integrieren, sagte Wahlbuhl. Die Geschäftsleitung des Theaters solle, so eine weitere Festlegung des Aufsichtsrates, einen ausgeglichen Haushalt 2003 vorlegen – entsprechend der Forderung von Nordhäuser Stadtrat und Kreistag.
Autor: nnzDurch's FFH, schon geblitzt, Börsen und Theater
nnz-Forum: A 38 durch FFH-Gebiet?
Die Redaktion der nnz hatte gestern von der Freigabe eines weiteren Teilstücks der A 38 berichtet. Dabei erwähnte Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster auch von Klage gegen den Bau der Trasse in Niedersachsen. Dazu gibt es jetzt eine Äußerung der Bündnis-Grünen im Eichsfeld. Das klingt ja so als wären die Bürger, die die Klage im Bereich Friedland gegen die offensichtlich oberflächlich und unzureichend geplante A38 eingebracht haben, willfährige Marionetten Jürgen Trittins. So funktioniert das vielleicht in Schusters CDU, wo man auch für billige Polemik viel übrig zu haben scheint.
Richtig ist, dass durch den Autobahnbau wahrscheinlich ein FFH-Gebiet gefährdet oder zerstört wird. Damit verstieße der Bau in diesem Bereich gegen EU-Gesetz. Und nun den besorgten Bürgern vorzuwerfen, auf diese Missstände aufmerksam zu machen und sich dagegen zu wehren, ist wohl das Pferd von der falschen Seite her aufgezäumt...ausführlich im nnz-Archiv
A 38: Freigegeben und schon geblitzt
Das neue Teilstück der A 38 war kaum einige Minuten für den Verkehr freigegeben, da wurde auch schon fleißig geblitzt. Und es wurde gerast. Eigentlich wollten die Beamten der Nordhäuser Polizei nur mal so die neue Strecke testen. Sie stellten das Blitzgerät auf der Fahrtrichtung Wipperdorf, im Bereich der Ampel vor der Ausfahrt auf die B 80 auf. Rund eine Stunde harrten sie aus, 348 Fahrzeuge fuhren in dieser Zeit durch. Über das Ergebnis waren selbst die erfahrenen Hasen in Uniform erstaunt. Fast ein Drittel der Kraftfahrer (102) fuhren schneller als die erlaubten 60 km/h. 14 davon müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen, sie hatten mehr als 85 km/h drauf. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 103. Dieser Kraftfahrer erhält nun ein Bußgeld von 75 Euro und drei Punkte werden seinem individuellen Konto in Flensburg gutgeschrieben...ausführlich im nnz-Archiv
Von Pauschalen und Börsen
Das Jahr 2002 geht zu Ende. Auch das Touristik-Jahr. Wie hat sich der Tourismus im Landkreis Nordhausen entwickelt? Über Zahlen, Fakten, Bilanzen und Ausblicke hat sich nnz mit Uta Hirselandt unterhalten. Zuerst die nackten Zahlen: Bis zum 15. Dezember sind in diesem Jahr im Landkreis Nordhausen über das elektronische System Thüris 436 Buchungen vorgenommen worden, 960 Gäste wurden gezählt. In diesen Zahlen sind die direkten Buchungen bei den Anbietern nicht enthalten. Zum Vergleich des Vorjahres ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Im Südharzer Tourismusverband liegen aus dem vergangenen Jahr nur die Zahlen ab 1. Juli vor. Hier gab es 130 Buchungen und 236 elektronisch registrierte Gäste.
Neuen Schwung in die Branche soll laut Uta Hirselandt vor allem ein druckfrisches Gastgeberverzeichnis des Landkreises bringen. Rund 100 Übernachtungsmöglichkeiten – vom Hotel bis zum privaten Zimmer – sind darin mit Name, Hausnummer, Mailadresse und Buchungsnummer enthalten. Die erste Auflage startete mit 20.000 Exemplaren...ausführlich im nnz-Archiv
Keine Intendanz mehr!
Gestern tagte der Aufsichtsrat der Theater GmbH. Da wurde nicht nur Weihnachten gefeiert, sondern es wurden strategische Beschlüsse gefasst. Anfang 2003 wird eine Geschäftsführer-Stelle für die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH zur Besetzung ab 2004 ausgeschrieben. Das ist ein Ergebnis der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrates der Theater GmbH. Die Ausschreibung solle in Fachpublikationen, im Internet und in der Wochenzeitung Die Zeit erscheinen. Das hat Aufsichtsratvorsitzender Klaus Wahlbuhl mitgeteilt. Damit werde ein Beschluss des Nordhäuser Stadtrates umgesetzt. Weiterhin sei der Geschäftsführung des Theaters aufgetragen worden, in das Konzept für das Nordhäuser Kinder- und Jugendtheater die Arbeit des Kinderzirkus Zappelini und der angeschlossenen Kleinkunst-Gruppen zu integrieren, sagte Wahlbuhl. Die Geschäftsleitung des Theaters solle, so eine weitere Festlegung des Aufsichtsrates, einen ausgeglichen Haushalt 2003 vorlegen – entsprechend der Forderung von Nordhäuser Stadtrat und Kreistag.
