LEG feiert Weihnachten
Mittwoch, 17. Dezember 2003, 11:33 Uhr
Nordhausen(nnz). Geschenke nimmt man doch immer gern an, erst recht zur Weihnachtszeit. Wenn diese dann noch so schön verpackt daher kommen und 4,2 Millionen Euro wert sind, ist die Freude besonders groß. nnz hat sich das "Päckchen" angesehen.
Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), in Person ihres Sprechers Reinhold Stanitzek vor Ort, freute sich so kurz vor Weihnachten die grundhaft ausgebaute Rothenburgstraße zu übergeben. 4,2 Millionen Euro kostete diese Maßnahme, die zum großen Teil aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanziert wurde.
Die Stadt Nordhausen gab 680.000 Euro Eigenmittel, die es, laut Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), schwer fiel aufzutreiben. Aber die Stadt schaffte es wieder einmal, denn es ging um die Sicherung und Schaffung von Arbeitplätzen. Sowohl Frau Rinke als auch Landrat Joachim Claus (CDU) betonten, daß die Sanierung alter Industrieflächen der richtige Weg sei.
Die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in diesem Bereich wurde von Oberbürgermeisterin und Landrat gelobt und soll weiter ausgebaut werden. Rektor Prof. Dr. Christian Juckenack kam sogar selbst vorbei, um das Projekt anzusehen.
Neben alteingesessnen Firmen wie HBM Nobas oder der Entsorger Lill zog es mit Feuer Powertrain auch einen neuen Betrieb auf das Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks. Rund 650 Arbeitnehmer und 700 Auszubildende sind in 30 Firmen am dem Standort Rothenburgstraße tätig. Das rechtfertigt die auf den ersten Blick hohe Summe für eine 1,5 km lange Straße.
Was unter dem Asphalt liegt, das sieht inzwischen keiner mehr. Um den Energiebedarf der Unternehmen auch zukünftig zu sichern, wurde eine Primärtrasse vom Umspannwerk in der Helmestraße verlegt. Für die Zukunft plant die LEG, die westliche Rothenburgstraße zu erschließen. Im ersten Quartal 2004 sollen die Arbeiten beginnen. Zwei Zuwendungsbescheide liegen bereits vor. Außerdem ist die Erschließung des Betriebsgeländes der HBM- Nobas vorgesehen.
Nach diesem Ausblick auf weitere Bauvorhaben zur Wirtschaftsförderung wurde das Geschenk "ausgepackt" mit dem symbolischen Schnitt durch das rot-weiße Band.
Autor: wf
Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), in Person ihres Sprechers Reinhold Stanitzek vor Ort, freute sich so kurz vor Weihnachten die grundhaft ausgebaute Rothenburgstraße zu übergeben. 4,2 Millionen Euro kostete diese Maßnahme, die zum großen Teil aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanziert wurde. Die Stadt Nordhausen gab 680.000 Euro Eigenmittel, die es, laut Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), schwer fiel aufzutreiben. Aber die Stadt schaffte es wieder einmal, denn es ging um die Sicherung und Schaffung von Arbeitplätzen. Sowohl Frau Rinke als auch Landrat Joachim Claus (CDU) betonten, daß die Sanierung alter Industrieflächen der richtige Weg sei.
Die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in diesem Bereich wurde von Oberbürgermeisterin und Landrat gelobt und soll weiter ausgebaut werden. Rektor Prof. Dr. Christian Juckenack kam sogar selbst vorbei, um das Projekt anzusehen.
Neben alteingesessnen Firmen wie HBM Nobas oder der Entsorger Lill zog es mit Feuer Powertrain auch einen neuen Betrieb auf das Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks. Rund 650 Arbeitnehmer und 700 Auszubildende sind in 30 Firmen am dem Standort Rothenburgstraße tätig. Das rechtfertigt die auf den ersten Blick hohe Summe für eine 1,5 km lange Straße.
Was unter dem Asphalt liegt, das sieht inzwischen keiner mehr. Um den Energiebedarf der Unternehmen auch zukünftig zu sichern, wurde eine Primärtrasse vom Umspannwerk in der Helmestraße verlegt. Für die Zukunft plant die LEG, die westliche Rothenburgstraße zu erschließen. Im ersten Quartal 2004 sollen die Arbeiten beginnen. Zwei Zuwendungsbescheide liegen bereits vor. Außerdem ist die Erschließung des Betriebsgeländes der HBM- Nobas vorgesehen.
Nach diesem Ausblick auf weitere Bauvorhaben zur Wirtschaftsförderung wurde das Geschenk "ausgepackt" mit dem symbolischen Schnitt durch das rot-weiße Band.
