Per SMS in Abofalle
Mittwoch, 15. August 2012, 10:25 Uhr
Verbraucher aus Thüringen erhalten derzeit ominöse SMS aus Malta. Der Absender teilt mit, eine MMS sei nicht zugestellt oder noch nicht abgeholt worden. Ein Zugang für die entsprechende Internetseite wird gleich mitgeschickt...
Wer sich anmeldet und glaubt, ein Video von Freunden oder Bekannten anschauen zu können, tappt in die Falle. Die MMS erhält er nicht, einige Zeit später jedoch eine Rechnung von einer Primetel Ltd. aus Malta, die sich für die Registrierung auf mms-4free.com bedankt. Diese behauptet, es sei ein Vertragsschluss für die Nutzung einer Videodatenbank abgeschlossen worden. Der Zugang koste 96,00 Euro im Jahr und sei im Voraus zu bezahlen. Die Beendigung könne nur durch Kündigung erfolgen, sonst verlängere sich der Vertrag um ein weiteres Jahr.
Dies ist eine typische Abofalle, so Ralf Reichertz, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale Thüringen. Gezahlt werden muss nur, wenn ein rechtswirksamer Vertrag zustande gekommen ist. Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich gegen die Forderung zu wehren. Verbraucher sollten sich auch nicht von einem Inkassobüro und zusätzlichen Mahngebühren unter Druck setzen lassen.
Weitere Informationen sowie Beratung dazu gibt es in jeder Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Thüringen.
Autor: redWer sich anmeldet und glaubt, ein Video von Freunden oder Bekannten anschauen zu können, tappt in die Falle. Die MMS erhält er nicht, einige Zeit später jedoch eine Rechnung von einer Primetel Ltd. aus Malta, die sich für die Registrierung auf mms-4free.com bedankt. Diese behauptet, es sei ein Vertragsschluss für die Nutzung einer Videodatenbank abgeschlossen worden. Der Zugang koste 96,00 Euro im Jahr und sei im Voraus zu bezahlen. Die Beendigung könne nur durch Kündigung erfolgen, sonst verlängere sich der Vertrag um ein weiteres Jahr.
Dies ist eine typische Abofalle, so Ralf Reichertz, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale Thüringen. Gezahlt werden muss nur, wenn ein rechtswirksamer Vertrag zustande gekommen ist. Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich gegen die Forderung zu wehren. Verbraucher sollten sich auch nicht von einem Inkassobüro und zusätzlichen Mahngebühren unter Druck setzen lassen.
Weitere Informationen sowie Beratung dazu gibt es in jeder Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Thüringen.
