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Zeichen setzen

Montag, 13. August 2012, 12:55 Uhr
Das KZ Mittelbau-Dora bestand aus insgesamt 40 Lagern, viele von ihnen befanden sich in Ortschaften des Landkreises Nordhausen. In den letzten Jahren wurden immer mehr Außenlagerstandorte durch Informationstafeln gekennzeichnet. An einem dieser Orte wollen jungen Menschen arbeiten...

Arbeiten in Harzungen (Foto: privat) Arbeiten in Harzungen (Foto: privat)

Nun sollen auch in Harzungen, wo sich das zweitgrößte Außenlager befand, Erinnerungszeichen gesetzt werden. Vom 13. bis 24. August findet dazu erneut ein Internationales Workcamp des Vereins „Jugend für Dora“ statt. Der Einladung des Vereins folgten insgesamt 18 junge Erwachsene aus Polen, Russland, Moldawien, Aserbaidschan, Österreich, der Türkei, Kanada, den USA und Deutschland. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workcamps werden ihre Ideen zum Konzentrationslager in Harzungen entwickeln und individuell in Projekten umsetzen.

Tatkräftig unterstützt wird „Jugend für Dora“ dabei von den Harzungern. Schon im Vorfeld gab es Kontakte zum Gemeinderat und gemeinsame Absprachen über die Projektorte. Besonders dankbar ist der Verein dafür, dass während der Projektzeit das Gemeindehaus genutzt werden kann.
Autor: nnz

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