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Das nächste Projekt (2. Halbzeit)

Sonntag, 12. August 2012, 16:28 Uhr
Mit einem 1:1, das die 802 Zuschauer beim Gang in die Kabinen mit Beifall quittierten, ging es in die zweite Halbzeit. Was da passierte, bekommen Sie mit einem einzigen Klick serviert...

Spielszene (Foto: Olaf Dobrzykowsky) Spielszene (Foto: Olaf Dobrzykowsky)
War einer der besten im Wacker-Trikot: Toni Jurascheck

Es ging munter los, nur anders als von den Fans erhofft: Im Toreschießen war es in Halbzeit zwei nämlich umgekehrt. Alexander Töpfer ließ Sylvio Schwitzky im Strafraum frei gewähren, der schoss aus spitzem Winkel zur 2:1-Führung ein. Da waren 150 Sekunden gespielt. In den nächsten Minuten ist Bautzen zwar überlegen, kommt aber nicht zu zwingenden Möglichkeiten. In der 63. Minute wechselt Wacker-Trainer Jörg Goslar aus. Für Töpfer kommt Damian Raczka, für Marcel Goslar spielt jetzt Eicke Noparlik. Biank spielt jetzt auf der rechten Außenbahn und Noparlik stürmt mit Tunc.

Bautzen versucht es weiterhin mit Fernschüssen, die jedoch keine Gefahr für Jonas Heidrich darstellen. Andererseits fehlt auf Nordhäuser Seite die letzte Idee, um wirklich für Gefahr im Bautzener Strafraum zu sorgen. In der 70. Minute die Chance zum Ausgleich für Biank, sein Schuss wird vom Gästetorwart mit den Fingerspitzen über das Tor gelenkt. Auch die nachfolgende Ecke bringt nichts ein. Fünf Minuten später verlässt Rischker das Spielfeld das Spielfeld, dafür spielt Robert Fischer. Das Bemühen von Wacker Nordhausen bringt natürlich die Kontermöglichkeiten für die Gäste, die immer wieder gefährlich für dem Heidrich-Tor auftauchen.

Mit drei Spielzügen ist es dann passiert. In der 79. hat Ralf Marrack leichte Spiel. Möglich wird das durch das Komplettversagen der Wacker-Abwehr. Er kann unbedrängt mit einem Heber das 1:3 erzielen. Das gleiche Prozedere nur zwei Minuten später, auch der Torschütze zu 1:4 ist der gleiche - Marrack. Wird es jetzt blamabel?

Nein, so die Antwort, vielmehr hat Wacker Nordhausen heute eine Lehrstunde erlebt, wie in der Oberliga gespielt wird. Vier Gegentore waren aber zu viel. Allerdings: Wer die Chancen nicht nutzt, eröffnet sie für den Gegner. Budissa Bautzen war heute der Lehrmeister für den Beginn des neuen Projekts.
Autor: nnz

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