Zoff vor der Eröffnung
Freitag, 03. August 2012, 10:26 Uhr
Das Nordhäuser Altstadtfest ist noch nicht eröffnet, da gibt es bereits Ärger. Angeblich versperrt der Veranstalter den möglichen Gästen von drei Gaststätten den Zugang. nnz mit einem Ortstermin...
Die Gastwirte der Brandenburg, des Schoko und des Stepel fühlen sich ausgegrenzt. Der Zugang von der Kranichstraße her zu den drei Lokalitäten ist versperrt. Da bleiben Kunden weg, die Gäste finden nicht den Weg, so ihr Argument. Beim genaueren Hinsehen wird deutlich, dass die Zugänge von der Wassertreppe oder der Gumpertstraße her offen sind. In einer Mail teilen die betroffenen Gastwirte der nnz mit, dass die Gäste des Altstadtfestes doch von außen, über die Bäckerstraße, zum Fest laufen und sich das Programm auf der Bühne am Blasiikirchplatz anhören könnten.
Und genau dieser Blasiikirchplatz ist der Knackpunkt. Er ist einer von zwei abgegrenzten Veranstaltungsplätzen, die kostenpflichtig sind. Und dafür hat Veranstalter Sven-Bolko Heck ein Sicherheitskonzept mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Ohne diese Einnahmen wäre eine Finanzierung des Altstadtfestes in dieser Dimension nicht möglich gewesen, schließlich verzichtet Heck auf jegliche finanzielle Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, die der Altstadt-Initiative jahrelang gewährt wurde. Für das Altstadtfest werden pro Tag zwei Euro Eintritt erhoben, damit kann bis zum Zapfenstreich in der Nacht das komplette Programm auf allen Bühnen erlebt werden. Wer sich die Bühnenprogramme am Blasiikirchplatz und am Altentor ansehen will, der muss ab 19 Uhr fünf Euro hinblättern.
"Es bleibt dabei", sagt Heck (Bild) der nnz, dieser Bereich wird abgesperrt, "die Gastwirte hätten wie alle anderen in der Altstadt das Gespräch mit mir suchen können, es war lange genug bekannt, das wir der Ausrichter des diesjährigen Festes sind." Der Betreiber der Brandenburg hingegen hätte dieses Vorgehen nun wieder von Heck erwartet. Hier prallen Fronten aufeinander.
Unmöglich findet auch FDP-Stadtrat Martin Höfer das Vorgehen von Sven-Bolko Heck und die Genehmigung dieser Veranstaltung durch die Stadtverwaltung. "Ich bin sehr erbost, dass die Gewerbesteuerzahler verprellt werden, die auch nach dem Altstadtfest noch in Nordhausen sind. Hier muss eine Lösung gefunden werden."
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDie Gastwirte der Brandenburg, des Schoko und des Stepel fühlen sich ausgegrenzt. Der Zugang von der Kranichstraße her zu den drei Lokalitäten ist versperrt. Da bleiben Kunden weg, die Gäste finden nicht den Weg, so ihr Argument. Beim genaueren Hinsehen wird deutlich, dass die Zugänge von der Wassertreppe oder der Gumpertstraße her offen sind. In einer Mail teilen die betroffenen Gastwirte der nnz mit, dass die Gäste des Altstadtfestes doch von außen, über die Bäckerstraße, zum Fest laufen und sich das Programm auf der Bühne am Blasiikirchplatz anhören könnten.
Und genau dieser Blasiikirchplatz ist der Knackpunkt. Er ist einer von zwei abgegrenzten Veranstaltungsplätzen, die kostenpflichtig sind. Und dafür hat Veranstalter Sven-Bolko Heck ein Sicherheitskonzept mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Ohne diese Einnahmen wäre eine Finanzierung des Altstadtfestes in dieser Dimension nicht möglich gewesen, schließlich verzichtet Heck auf jegliche finanzielle Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, die der Altstadt-Initiative jahrelang gewährt wurde. Für das Altstadtfest werden pro Tag zwei Euro Eintritt erhoben, damit kann bis zum Zapfenstreich in der Nacht das komplette Programm auf allen Bühnen erlebt werden. Wer sich die Bühnenprogramme am Blasiikirchplatz und am Altentor ansehen will, der muss ab 19 Uhr fünf Euro hinblättern.
"Es bleibt dabei", sagt Heck (Bild) der nnz, dieser Bereich wird abgesperrt, "die Gastwirte hätten wie alle anderen in der Altstadt das Gespräch mit mir suchen können, es war lange genug bekannt, das wir der Ausrichter des diesjährigen Festes sind." Der Betreiber der Brandenburg hingegen hätte dieses Vorgehen nun wieder von Heck erwartet. Hier prallen Fronten aufeinander.
Unmöglich findet auch FDP-Stadtrat Martin Höfer das Vorgehen von Sven-Bolko Heck und die Genehmigung dieser Veranstaltung durch die Stadtverwaltung. "Ich bin sehr erbost, dass die Gewerbesteuerzahler verprellt werden, die auch nach dem Altstadtfest noch in Nordhausen sind. Hier muss eine Lösung gefunden werden."
Peter-Stefan Greiner


