Was guckst du, Herr Minister?
Montag, 08. Dezember 2003, 17:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Michael Krapp ist so zusagen Thüringens oberster Lehrer. Die Großen in der Politik nennen das Kultusminister. Heute kam der Dr. Krapp nach Nordhausen und informierte sich über Medien und Schule. Gewiß, der Herr Kultusminister hat in seinem Job schon viel gesehen, gestaunt hat er heute trotzdem in Nordhausen.
Im Beisein von Landrat Joachim Claus (CDU) besuchte Dr. Michael Krapp beide Gebäude des Humboldt-Gymnasiums. Der Aufenthalt
stand unter dem Thema: Medienschule und Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal (OKN). Schulleitung, Lehrer, das Schulamt, das Schulverwaltungsamt, die Schüler- und die Elternvertretung ließen sich die Chance nicht entgehen, um bei der Präsentation und der
abschließenden Gesprächsrunde Fragen an den Minister zu stellen.
Aber vorher stellten die Schüler vor, was sie im Unterricht lernen und
leisten. Eine 8. Klasse zeigte, wie sie mit Hilfe des Computerprogramms
Power-Point selbständig Schülervorträge erarbeitet. Die Schüler der
Klassenstufe 6 präsentierten "Mein erstes Buch - geschrieben, gestaltet,
gebunden!", das im Medienkundeunterricht entsteht. Großes Vorbild ist
Johannes Gutenberg. Eine andere Gruppe führte ihr produziertes Hörspiel vor.
Der dritte Programmpunkt war eine Präsentation im improvisierten
"Sport-Studio", in dem Schüler und Lehrer ihre sportlichen Vorhaben im Jahr 2004 vorstellten, denn Sport wird in der Medienschule groß geschrieben. Dann schaute sich Minister Krapp den Schulteil an der Blasiistraße und konnte sich über die in Eigeninitiative gestaltete Fassade an der Sporthalle freuen. Die Schüler der Oberstufe demonstrierten, wie sie die Software im Mathematikunterricht nutzen.
Gleichzeitig erfolgte ein Überblick zur Netzstruktur in der Oberstufe: "Mit Laptop und Beamer in jedem Raum und jedem Fach!" Minister Krapp war ein aufmerksamer Besucher, hörte zu, fragte und gab Antworten. Schwerpunkte waren der Stundenausfall, der im Humboldt-Gymnasium aber sehr selten wegen Krankheit erfolgt, die effektive Weiterbildung, besonders auch in Psychologie, die Sanierung des Schulgebäudes in der Blasiistraße und die Entwicklung als Medienschule.
Über den anschließenden Besuch bei den Bürgerfunkern des OKN berichtete die nnz bereits in Wort und Bild.
Autor: nnz
Im Beisein von Landrat Joachim Claus (CDU) besuchte Dr. Michael Krapp beide Gebäude des Humboldt-Gymnasiums. Der Aufenthaltstand unter dem Thema: Medienschule und Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal (OKN). Schulleitung, Lehrer, das Schulamt, das Schulverwaltungsamt, die Schüler- und die Elternvertretung ließen sich die Chance nicht entgehen, um bei der Präsentation und der
abschließenden Gesprächsrunde Fragen an den Minister zu stellen.
Aber vorher stellten die Schüler vor, was sie im Unterricht lernen und
leisten. Eine 8. Klasse zeigte, wie sie mit Hilfe des Computerprogramms
Power-Point selbständig Schülervorträge erarbeitet. Die Schüler der
Klassenstufe 6 präsentierten "Mein erstes Buch - geschrieben, gestaltet,
gebunden!", das im Medienkundeunterricht entsteht. Großes Vorbild ist
Johannes Gutenberg. Eine andere Gruppe führte ihr produziertes Hörspiel vor.
Der dritte Programmpunkt war eine Präsentation im improvisierten"Sport-Studio", in dem Schüler und Lehrer ihre sportlichen Vorhaben im Jahr 2004 vorstellten, denn Sport wird in der Medienschule groß geschrieben. Dann schaute sich Minister Krapp den Schulteil an der Blasiistraße und konnte sich über die in Eigeninitiative gestaltete Fassade an der Sporthalle freuen. Die Schüler der Oberstufe demonstrierten, wie sie die Software im Mathematikunterricht nutzen.
Gleichzeitig erfolgte ein Überblick zur Netzstruktur in der Oberstufe: "Mit Laptop und Beamer in jedem Raum und jedem Fach!" Minister Krapp war ein aufmerksamer Besucher, hörte zu, fragte und gab Antworten. Schwerpunkte waren der Stundenausfall, der im Humboldt-Gymnasium aber sehr selten wegen Krankheit erfolgt, die effektive Weiterbildung, besonders auch in Psychologie, die Sanierung des Schulgebäudes in der Blasiistraße und die Entwicklung als Medienschule.
Über den anschließenden Besuch bei den Bürgerfunkern des OKN berichtete die nnz bereits in Wort und Bild.
