Bike Systems vollständig saniert - Produktion erhöht
Montag, 12. März 2001, 19:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Kernstück der Sanierung ist nach Angaben der Geschäftsführung eine Minderheitsbeteiligung der Biria-Gruppe, zu der auch die Sachsen Zweirad GmbH gehört. Durch das neue Konzept konnten alle 220 Arbeitsplätze bei Bike Systems gerettet werden. In diesem Jahr soll die Produktion von 165.000 auf 250.000 Fahrräder erhöht werden. Das Nordhäuser Unternehmen sei entschuldet und werde sich nun verstärkt auf den Vertrieb seiner Produkte konzentrieren. Diese seien, so der designierte Geschäftsführer Hans Werner Müller, im mittleren und unteren Preissegment angesiedelt. Zum größten Teil werden Waren- und Versandhäuser beliefert.
Die Übernahme von 20 Prozent der Geschäftsanteile durch die Biria-Gruppe werde in den nächsten Tagen perfekt gemacht. Damit steige die Gruppe mit ihren Werken in Sachsen und Thüringen zur Nummer eins unter den deutschen Fahrradherstellern auf. Außerdem engagiert sich in Nordhausen eine Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Ausgleichsbank. Durch die Allianz mit Sachsen-Zweirad sollen in Nordhausen vor allem Kosten beim Einkauf von Einzelteilen gedrückt werden.
Trotz Insolvenzverwaltung lief die Produktion an der Freiherr-vom-Stein-Straße weiter. Hier seien die neuen Möglichkeiten des Insolvenzrechtes genutzt worden. Eine Dresdner Beratungsfirma wurde noch von der alten Geschäftsleitung mit der Erarbeitung eines neuen Konzepts beauftragt. Das Nordhäuser Unternehmen ist nach eigenen Angaben fünftgrößter Fahrradhersteller in Deutschland.
Autor: nnzDie Übernahme von 20 Prozent der Geschäftsanteile durch die Biria-Gruppe werde in den nächsten Tagen perfekt gemacht. Damit steige die Gruppe mit ihren Werken in Sachsen und Thüringen zur Nummer eins unter den deutschen Fahrradherstellern auf. Außerdem engagiert sich in Nordhausen eine Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Ausgleichsbank. Durch die Allianz mit Sachsen-Zweirad sollen in Nordhausen vor allem Kosten beim Einkauf von Einzelteilen gedrückt werden.
Trotz Insolvenzverwaltung lief die Produktion an der Freiherr-vom-Stein-Straße weiter. Hier seien die neuen Möglichkeiten des Insolvenzrechtes genutzt worden. Eine Dresdner Beratungsfirma wurde noch von der alten Geschäftsleitung mit der Erarbeitung eines neuen Konzepts beauftragt. Das Nordhäuser Unternehmen ist nach eigenen Angaben fünftgrößter Fahrradhersteller in Deutschland.
