Ausstellung im Tabakspeicher erinnert an Mathilde
Montag, 12. März 2001, 11:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Da Nordhausen mit der Burg in der Nachfolge dieses frühmittelalterlichen Herrschergeschlechtes steht, wird das Nachfragen in der Rolandstadt intensiver. Oft wird von Einheimischen und Gästen gefragt, wo man in Nordhausen etwas über Mathilde erfahren kann. Der Verweis auf den Dom, auf das ehemalige Burggelände, auf Veröffentlichungen, die es in den letzten Jahren dazu gab, genügt vielen nicht. Deshalb entschloß sich die Leitung des Meyenburg-Museums, im Tabakspeicher eine kleine Ausstellung aufzubauen. In fünf Vitrinen wird ein Einblick gegeben, was in Nordhausen an das Herrscherpaar und ihre Nachfolger erinnert.
Kopien der Urkunde vom 16. September 929 zeigen auf, daß Heinrich seiner Frau Mathilde sein Eigentum in Quedlinburg, Phölde, Nordhausen, Grona und Duderstadt als Wittum vermachte und seinen Sohn Otto als Nachfolger bestimmte. Eine Grafik zeigt unter anderem das älteste Stadtsiegel, nachdem der Reliefstein des Königspaares im Jahr 1927 gestaltet wurde. Beim Betrachten und Lesen der Ausstellungsexponate kann man sich den Menschen in dieser Zeit nähern. Die kleine Exposition wird am Mittwoch eröffnet und ist bis zum 4. Mai 2001 zu sehen.
Autor: nnzKopien der Urkunde vom 16. September 929 zeigen auf, daß Heinrich seiner Frau Mathilde sein Eigentum in Quedlinburg, Phölde, Nordhausen, Grona und Duderstadt als Wittum vermachte und seinen Sohn Otto als Nachfolger bestimmte. Eine Grafik zeigt unter anderem das älteste Stadtsiegel, nachdem der Reliefstein des Königspaares im Jahr 1927 gestaltet wurde. Beim Betrachten und Lesen der Ausstellungsexponate kann man sich den Menschen in dieser Zeit nähern. Die kleine Exposition wird am Mittwoch eröffnet und ist bis zum 4. Mai 2001 zu sehen.
