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Förderung für Hausbau und Sanierung

Samstag, 14. Juli 2012, 08:11 Uhr
Wer mehr über diese Form der staatlichen Unterstützung wissen möchte, wie die Thüringer Aufbaubank beim Hausbau oder der Renovierung helfen kann, erfährt dies im Landratsamt. Neben dem regulären Beratungsangebot bietet die Thüringer Aufbaubank (TAB)...

Andy Dittmar und Familie (Foto: privat) Andy Dittmar und Familie (Foto: privat)
Der vom Kugelstoß-Indoor gut bekannte Kugelstoßer Andy Dittmar und seine Familie haben auch von der Förderung profitiert.

... am 26. Juli von 13 bis 17.30 Uhr im Neuen Landratsamt, Behringstraße 3 einen Sondersprechtag an. Mit ihren Förderprogrammen will die TAB Bauherren bei der Finanzierung unterstützen. „Wer sich mit dem Gedanken trägt, den Traum von den eigenen vier Wänden zu realisieren, hatte selten so gute Rahmenbedingungen wie heute“, sagt TAB-Berater Roland Erdtmann. „Dafür sorgt das aktuell niedrige Zinsniveau, wobei sich im Verbund mit den Finanzierungsprogrammen der Aufbaubank weitere Spareffekte ergeben, die trotz steigender Baupreise auch Familien mit mittleren Einkommen den Weg ins Eigenheim ebnen.“

2012 verfügt die Aufbaubank über ein Darlehensvolumen von zwölf Millionen Euro. Die TAB fördert nicht nur Neubau, sondern auch Modernisierungen und Sanierungen, die die Energieeffizienz eines Hauses verbessern. Beim Neubau oder Kauf einer Immobilie finanziert die TAB bis zu 50.000 Euro mit dem Familienbaudarlehen, das die vorrangige Finanzierung durch Banken und Sparkassen ergänzt. Gefördert werden beim Neubau junge Ehepaare auch ohne Kind, Haushalte mit mindestens einem Kind sowie Haushalte, in denen behinderte Menschen leben. Beim Erwerb bestehender Häuser müssen diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden. Modernisierungen beispielsweise von Dächern, Fenstern oder Elektroleitungen in selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern werden zu 80, in Ausnahmefällen sogar zu 90 Prozent gefördert, maximal bis zu 75.000 Euro.

Bei allen Förderprogrammen gelten Einkommensgrenzen. Für eine Familie mit zwei Kindern beispielsweise liegt sie bei ca. 61.000 Euro brutto jährlich. Je nach persönlichen Verhältnissen ist auch bei einem höheren Haushaltsbruttoeinkommen die Förderung möglich. Die Finanzierung sieht feste Zinssätze für fünf bzw. zehn Jahre vor. Die Tilgungssätze können auf 1,7 oder 3,0 Prozent jährlich festgesetzt werden. Wer sich konkret beraten lassen möchte, kann dafür die TAB-Sondersprechstunde am 26. Juli und die reguläre Beratung der Wohnungsbauförderung des Landratsamtes nutzen.
Autor: nnz

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