Gedanken vor Besuch
Sonntag, 30. November 2003, 09:58 Uhr
Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche wird der israelische Botschafter Shimon Stein in Nordhausen zu Gast sein. Der Besuch des Politikers ist Anlaß für die Nordhäuser PDS, sich mit der Nahost-Politik zu beschäftigen.
Der bevorstehende Besuch des israelischen Botschafters in der Rolandstadt war Anlass für den PDS-Kreisvorstand, sich während seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit der Nahost-Problematik zu befassen. Der Kreisvorstand spricht sich nachdrücklich gegen Gewalt durch beide Seiten aus und ist der Meinung, dass nur die Schaffung eines eigenen Palästinenserstaates sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen des palästinensischen Volkes Terror und Gegenterror den Boden entziehen können.
Die Demokratischen Sozialisten seien sich einig in der Beurteilung, dass die sich immer weiter drehende Spirale der Gewalt Ausdruck dafür ist, dass es bisher nicht gelungen sei, die anstehenden politischen Probleme auch mit politischen Mitteln zu lösen. Letztlich aber kann es eine Befriedung der Region nicht durch einseitige Parteinahme einer politischen Großmacht geben, sondern nur durch gegenseitige Zugeständnisse am Verhandlungstisch.
Autor: nnzDer bevorstehende Besuch des israelischen Botschafters in der Rolandstadt war Anlass für den PDS-Kreisvorstand, sich während seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit der Nahost-Problematik zu befassen. Der Kreisvorstand spricht sich nachdrücklich gegen Gewalt durch beide Seiten aus und ist der Meinung, dass nur die Schaffung eines eigenen Palästinenserstaates sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen des palästinensischen Volkes Terror und Gegenterror den Boden entziehen können.
Die Demokratischen Sozialisten seien sich einig in der Beurteilung, dass die sich immer weiter drehende Spirale der Gewalt Ausdruck dafür ist, dass es bisher nicht gelungen sei, die anstehenden politischen Probleme auch mit politischen Mitteln zu lösen. Letztlich aber kann es eine Befriedung der Region nicht durch einseitige Parteinahme einer politischen Großmacht geben, sondern nur durch gegenseitige Zugeständnisse am Verhandlungstisch.
