Vorgeführt
Samstag, 29. November 2003, 21:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum ersten Spiel der Rückrunde in der Fußball-Landesklasse Ost empfing heute die FSG Salza den Tabellenzweiten Schmölln. Wacker 90 Nordhausen musste in Ilmenau antreten. Ein Bericht von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Als die Mannschaften aufliefen, ahnten die rund 160 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz in Salza nichts Gutes. Neben den langzeitverletzten Spangenberg und Gottschalk fehlten aus der Stammelf Weber, Köhler, Ermisch und Dausch. Trainer Silvio Böhm musste deshalb notgedrungen auf A-Juniorenspieler und Kicker aus der 2. Mannschaft zurückgreifen. Zu allem Übel schied nach 22 Minuten auch Bonnet verletzt aus, für ihn kam Ulrich aus der Zweiten.
Die Gäste übernahmen von Anbeginn die Initiative. Lauffreudig, kombinationssicher und technisch versiert zogen sie ihr Spiel auf. Die erste Chance in der Begegnung hatte jedoch Salza. Bonnets Freistoß verlängerte Rieger mit dem Kopf, aber Schiminitzki verpasst in aussichtsreicher Position. Das blieb auch die einzige nennenswerte Situation der Platzbesitzer in der ersten Halbzeit. Die Schmöllner spielten gefälliger, überbrückten schnell das Mittelfeld, scheiterten jedoch vorerst noch an der von Burghardt und Basse gut organisierten Abwehr. In der 43. Minute klingelte es dann doch im Kasten von Bukowski. Varra setzte zum Solo an, wurde zu spät angegriffen und vollendete aus 15 m zur Gäste-Führung. Nur 90 Sekunden später erzielte Hufner aus dem Gewühl sogar noch das 0:2 vor der Pause.
Die zweite Hälfte begann wie die ersten 45 Minuten geendet hatten. Salza kämpfte zwar verbissen, versuchte fehlende Technik durch Einsatzbereitschaft wettzumachen, aber der Notelf gelang einfach nichts. Rieger und Schiminitzki bemühten sich redlich, waren aber vorn auf sich allein gestellt. Die Gäste suchten die entgültige Entscheidung. Die kam in der 64. Minute als Varra das 0:3 markierte. Damit waren alle Messen für die Platzbesitzer gesungen. Gerade deshalb war der Ausraster von Torhüter Bukowski nicht nachzuvollziehen. Wegen Nachtretens sah er folgerichtig die Rote Karte. Kühlewind ging ins Tor, dafür verließ Kapitän Jürgen Rieger den Platz. In der 84. Minute ein Foul von Basse im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hufner zum 0:4 und besiegelte damit Salzas dritte Niederlage in Folge. Die Gäste schalteten nun einen Gang zurück, so dass die Platzherren in der 89. Minute zur einzigen echten Torchance in der zweiten Hälfte kamen. Bergens Schuss konnte der Schmöllner Keeper jedoch in großer Manier zur Ecke abwehren. So blieb es beim verdienten 4:0-Sieg der Gäste gegen die Salzaer Verlegenheitself.
Wacker 90 Nordhausen konnte in Ilmenau ebenfalls nicht punkten. Auf dem Kunstrasen vor etwa 100 Zuschauern lief bei den Etzrodt-Schützlingen wieder nicht viel zusammen. Zwei Möglichkeiten von Pohl waren die einzigen erwähnenswerten Möglichkeiten. Ein kapitaler Fehler von Torhüter Finsterbusch brachte die frühzeitige Entscheidung im Spiel. Baranowskis Freistoß aus gut 30 m konnte der Nordhäuser Keeper nicht parieren. Nachzutragen ist die fünfte Gelbe Karte von Daniel Verkouter, der damit im Heimspiel am nächsten Wochenende gegen Bad Blankenburg zuschauen muss.
Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Arnstadt/Rudisleben gegen Sömmerda ausgefallen
Meuselwitz gewann gegen Lobeda 4:1
Die Partie Bad Blankenburg gegen Stadtilm wurde abgebrochen
Schleiz trennte sich von Niederpöllnitz 2:2
Weißensee gegen Zeulenroda ebenfalls 2:2
Greiz gewann gegen Vimaria Weimar mit 4:0
Die Tabelle:
1. Niederpöllnitz (36 Punkte)
2. Schmölln (35)
3. Greiz (32)
4. Ilmenau (29)
5. Bad Blankenburg
6. Schleiz (24)
7. Salza (23)
8. Wacker 90 (22)
Autor: rhAls die Mannschaften aufliefen, ahnten die rund 160 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz in Salza nichts Gutes. Neben den langzeitverletzten Spangenberg und Gottschalk fehlten aus der Stammelf Weber, Köhler, Ermisch und Dausch. Trainer Silvio Böhm musste deshalb notgedrungen auf A-Juniorenspieler und Kicker aus der 2. Mannschaft zurückgreifen. Zu allem Übel schied nach 22 Minuten auch Bonnet verletzt aus, für ihn kam Ulrich aus der Zweiten.
Die Gäste übernahmen von Anbeginn die Initiative. Lauffreudig, kombinationssicher und technisch versiert zogen sie ihr Spiel auf. Die erste Chance in der Begegnung hatte jedoch Salza. Bonnets Freistoß verlängerte Rieger mit dem Kopf, aber Schiminitzki verpasst in aussichtsreicher Position. Das blieb auch die einzige nennenswerte Situation der Platzbesitzer in der ersten Halbzeit. Die Schmöllner spielten gefälliger, überbrückten schnell das Mittelfeld, scheiterten jedoch vorerst noch an der von Burghardt und Basse gut organisierten Abwehr. In der 43. Minute klingelte es dann doch im Kasten von Bukowski. Varra setzte zum Solo an, wurde zu spät angegriffen und vollendete aus 15 m zur Gäste-Führung. Nur 90 Sekunden später erzielte Hufner aus dem Gewühl sogar noch das 0:2 vor der Pause.
Die zweite Hälfte begann wie die ersten 45 Minuten geendet hatten. Salza kämpfte zwar verbissen, versuchte fehlende Technik durch Einsatzbereitschaft wettzumachen, aber der Notelf gelang einfach nichts. Rieger und Schiminitzki bemühten sich redlich, waren aber vorn auf sich allein gestellt. Die Gäste suchten die entgültige Entscheidung. Die kam in der 64. Minute als Varra das 0:3 markierte. Damit waren alle Messen für die Platzbesitzer gesungen. Gerade deshalb war der Ausraster von Torhüter Bukowski nicht nachzuvollziehen. Wegen Nachtretens sah er folgerichtig die Rote Karte. Kühlewind ging ins Tor, dafür verließ Kapitän Jürgen Rieger den Platz. In der 84. Minute ein Foul von Basse im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hufner zum 0:4 und besiegelte damit Salzas dritte Niederlage in Folge. Die Gäste schalteten nun einen Gang zurück, so dass die Platzherren in der 89. Minute zur einzigen echten Torchance in der zweiten Hälfte kamen. Bergens Schuss konnte der Schmöllner Keeper jedoch in großer Manier zur Ecke abwehren. So blieb es beim verdienten 4:0-Sieg der Gäste gegen die Salzaer Verlegenheitself.
Wacker 90 Nordhausen konnte in Ilmenau ebenfalls nicht punkten. Auf dem Kunstrasen vor etwa 100 Zuschauern lief bei den Etzrodt-Schützlingen wieder nicht viel zusammen. Zwei Möglichkeiten von Pohl waren die einzigen erwähnenswerten Möglichkeiten. Ein kapitaler Fehler von Torhüter Finsterbusch brachte die frühzeitige Entscheidung im Spiel. Baranowskis Freistoß aus gut 30 m konnte der Nordhäuser Keeper nicht parieren. Nachzutragen ist die fünfte Gelbe Karte von Daniel Verkouter, der damit im Heimspiel am nächsten Wochenende gegen Bad Blankenburg zuschauen muss.
Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Arnstadt/Rudisleben gegen Sömmerda ausgefallen
Meuselwitz gewann gegen Lobeda 4:1
Die Partie Bad Blankenburg gegen Stadtilm wurde abgebrochen
Schleiz trennte sich von Niederpöllnitz 2:2
Weißensee gegen Zeulenroda ebenfalls 2:2
Greiz gewann gegen Vimaria Weimar mit 4:0
Die Tabelle:
1. Niederpöllnitz (36 Punkte)
2. Schmölln (35)
3. Greiz (32)
4. Ilmenau (29)
5. Bad Blankenburg
6. Schleiz (24)
7. Salza (23)
8. Wacker 90 (22)
