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Ein Anrecht auf Arbeitsplätze

Freitag, 28. November 2003, 18:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Es geht wieder mal um das Industriegebiet in der Goldenen Aue. Dazu gibt es jetzt ein gemeinsames Statement des DGB in Nordhausen und der Arbeitsloseninitiative.


"Nägel mit Köpfen" mahnen der DGB-Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann, der DGB-Kreisverbandsvorsitzende Andreas Wieninger und der Vorsitzende der Arbeitsloseninitiative Nordthüringen e.V., Holger Gerlach, in Bezug auf das Industriegebiet in der Goldenen Aue an. Die Menschen in unserer Region und dabei besonders die Arbeitslosen und Arbeit suchenden Menschen hätten ein Anrecht darauf, dass alles Erdenkliche und Notwendige getan werde, die Lebensperspektiven wieder in positivere Bahnen zu lenken. Dabei seien Arbeitsplätze ein elementarer Bestandteil! Die Zahlen der Arbeitslosenstatistik für Nordthüringen sprechen dabei eine deutliche Sprache, so das Trio!

„Wir haben uns in Abwägung aller Informationen zu alternativen Standorten, zu Vorzügen und Nachteilen aller möglichen Alternativen zu diesem Industriegebiet eindeutig positioniert! Wir erwarten von den politisch Verantwortlichen auf kommunaler wie auch der Landesebene, dass sie unverzüglich dafür Sorge tragen, dass der Planungsbeschluss zeitnahe getroffen werden kann“, so Andreas Wieninger.

Alles andere als hilfreich in diesem Prozess seien dabei Veranstaltungen, wie die am 20. November auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen. Zum Thema: "Jugend verlangt Teilhabe und Perspektive an der Gestaltung ihrer wirtschaftlichen Zukunft" habe besonders ein Herr Kox das Podium genutzt, mit diffamierenden verbalen Angriffen auf alle nicht der Bürgerinitiative Nahestehenden eine sachliche Diskussion bereits im Keim zu ersticken, so der DGB-Regionsvorsitzende Hannemann.
Autor: nnz

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