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Internationale Kontakte bereichern

Dienstag, 10. Juli 2012, 10:08 Uhr
Zu seinem 20. Geburtstag hatte das Nordhäuser Jugendsozialwerk auch langjährige internationale Partner eingeladen. 16 Gäste aus acht Ländern setzten sich eine Woche lang damit auseinander, wie Impulse aus internationalen und interkulturellen Begegnungen für die eigene Alltagsarbeit nutzbar gemacht werden können...


... um den mit Internationalisierung, Migration und demografischem Wandel einhergehenden Herausforderungen optimal begegnen zu können. Eine wichtige Rolle spielten hierbei auch die europäischen Freiwilligen des Vereins, die jeweils ein Jahr lang in eine Einrichtung des Vereins ihre individuellen Fähigkeiten, aber auch ihre Kultur einbringen und damit sowohl wichtige Impulse setzen als auch aufnehmen können.

Den Höhepunkt der vielfältigen und attraktiven Aktivitäten setzte ein Fachtag, der am vergangenen Freitag im Audimax der Fachochschule Nordhausen durchgeführt wurde. 90 Teilnehmer aus dem Bundesgebiet erlebten einen aufschlussreichen Impulsvortrag, eine interessante Podiumsdiskussion und mitreißende kulturelle Darbietungen indonesischer Studierender des Studienkollegs.

In der Hauptsache arbeiteten die Teilnehmer jedoch in sechs Workshops mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, die sich unter dem Oberthema interkulturelle Öffnung von Organisationen wunderbar ergänzten. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden belegen, dass das eine gelungene Veranstaltung war, die wichtige Anregungen geben konnte, und zwar sowohl auf der Ebene der Organisationen wie auch der Teilhabe eines jeden Einzelnen Mitarbeiters an der Gestaltung der eigenen Organisation.
Der Fachtag wurde gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie der Europäischen Union im Rahmen des Programms JUGEND IN AKTION. Letzteres ermöglichte darüber hinaus die Durchführung des gesamten Seminars.

Der Höhepunkt für die internationalen Gäste war zweifellos das Familienfest des JugendSozialwerks auf dem Petersberg. Die Freunde aus Finnland, Spanien, Italien, Tunesien, Griechenland, Mazedonien, Russland und Lettland waren begeistert von der Zahl der Gäste, den strahlenden Kinderaugen, der Atmosphäre auf dem Petersberg, dem bunten Bühnenprogramm, dem Engagement der Mitarbeiter, …… Und sie hatten auch eigene Spielangebote mitgebracht. Besonders beliebt waren das Basteln von Ketten und Ansteckern aus bunt bemalten Nudeln sowie das Wasserbombenwerfen am Springbrunnen.

Die Gäste sind wieder abgereist – angefüllt mit dem wunderbaren Gefühl der Freundschaft, mit neuen Projektideen, mit dem Enthusiasmus sich weiterzuentwickeln und mit der Erfahrung, dass das JugendSozialwerk ein verlässlicher und innovativer Partner ist, der etwas bewegen kann – lokal wie international.
Ines Gast
Autor: nnz

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