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Maik Schröter (CDU): Bedenken wurde bestätigt

Mittwoch, 27. September 2000, 11:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Für Maik Schröter (CDU) ist das, was sich derzeit alles um die Beigeordnetenwahl abspielt, "sehr interessant". Noch am Wahltag hatte das Kreistagsmitglied zur nnz gesagt: "Das befürchtete Debakel nimmt seinen Lauf". Und er sollte mit seinen Vorahnungen richtig liegen. Was folgte ist bekannt und für Schröter haben sich die Bedenken bestätigt. Auf den CDU-Punkt gebracht, kann das nur heißen: "Wir hatten Recht."
Maik Schröter plädiert mit Blick auf die Sondersitzung des Kreistages für eine Rücknahme der am 5. September gefaßten Beschlüsse und fordert eine fachlich korrekte Ausschreibung. Vor allem sollen die Anforderungen an die künftigen Beigeordneten konkreter gefaßt werden. Eventuell solle sich der Landrat hier die Unterstützung des Landesverwaltungsamtes einholen.
Hinsichtlich der Klage von Matthias Jendricke (nnz berichtete) sieht Schröter eine zusätzliche zeitliche Behinderung der anlaufenden Verfahren. Da fehle dem Kreistag einfach Zeit, sich mit wichtigen Sachfragen, wie dem künftigen Haushalt zu beschäftigen. Er, Schröter, wünsche sich, daß die beiden alten Beigeordneten Uebner und Goutier befristet weiter arbeiten könnten, damit die zweite Leitungsebene handlungsfähig sei.
Autor: psg

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