Fachtag in Nordhausen
Freitag, 06. Juli 2012, 13:12 Uhr
Familie sei gegenseitige Fürsorge aller Generationen in allen Lebenslagen. Mit dieser Aussage unterstrich die Thüringer Familienministerin Heike Taubert die Bedeutung der Familie in der Gesellschaft. Die Ministerin sprach als Schirmherrin der Lokalen Bündnisse für Familien in Thüringen, die sich in dieser Woche zu einem Fachtag im Landratsamt Nordhausen getroffen haben...
Gerade im ländlichen Raum sei es angesichts des Trends zur Urbanisierung oft schwierig, familienfreundliche Bedingungen aufrecht zu erhalten, so Taubert. Hier sei es wichtig, dass die Lokalen Bündnisse für Familien aktiv sind. Familienfreundlichkeit ist gerade angesichts des höheren Durchschnittsalters in Thüringen wichtig, sagte Heike Taubert. Doch familienfreundliche Rahmenbedingungen kann der Staat nicht allein schaffen und erhalten. Dazu brauche es Partner, beispielsweise die Wirtschaft. Auch Landrätin Birgit Keller hob den Beitrag der Familienbündnisse hervor, den sie überall in Thüringen und ganz Deutschland für Familien leisten.
Im Landkreis Nordhausen engagiert sich das Familiennetzwerk, in dem soziale, wirtschaftliche, politische und bürgerschaftliche Akteure gemeinsam das Ziel verfolgen, die Lebenssituation von Familien vor Ort zu verbessern.
Ansinnen des Fachtags war es u.a., den Netzwerken neue Impulse und Anregungen für ihre Arbeit zu geben. Dafür stellte Patrik Hauns, Leiter des Amts für Jugend, Familie und Senioren in Ettlingen, einige Initiativen des Landesnetzwerks der Lokalen Bündnisse Baden- Württemberg vor. Viele praktische Ideen wie beispielsweise ein Mehrgenerationenpark, Familienparkplätze, die Kinder-Sommerakademie, die Taschengeldbörse oder einen Kinderstadtplan begeisterten die zahlreichen Zuhörer, die aus ganz Thüringen kamen. Elisabeth Goos von der Fachberatung Lokale Bündnisse für Familien in Berlin zeigte auf, dass die Lokalen Bündnisse wichtige Partner für Unternehmen seien, wenn es um die Familienfreundlichkeit vor Ort geht.
Fast 60 Prozent der Mütter mit Kindern wünschen sich arbeiten zu gehen. Thüringen hat eine hervorragende Infrastruktur bei der Kinderbetreuung, doch dies ist nicht die Lösung aller Probleme, wenn wir über Erwerbstätigkeit reden", so Goos.
Auf die Frage, was Lokale Bündnisse brauchen, antwortete Heike Taubert: Zuwendung! Lokale Bündnisse brauchen Zuwendung, man muss mitarbeiten, sich vernetzen und sich darauf einlassen." Im Landkreis Nordhausen ist dies in den vergangenen Monaten gelungen – der Kreis der Akteure im Familiennetzwerk hat sich erweitert, auch Unternehmen wie beispielsweise die Firma Trocha in Niedersachswerfen sind inzwischen dabei.
Wir haben hier viele gute Ideen mitgenommen und werden versuchen, einige davon im kommenden Jahr umzusetzen, so Kathrin Liesegang vom JugendSozialwerk Nordhausen, Koordinatorin des Familiennetzwerks in Nordhausen sowie aller Lokalen Bündnisse für Familien in Thüringen. Gleich morgen wird das Familiennetzwerk des Landkreises Nordhausen wieder aktiv und ist dabei beim Familienfest des JugendSozialwerks auf dem Petersberg. Zurzeit in Druck ist der Ferienkalender des Familiennetzwerks, der pünktlich vor den Sommerferien in den Schulen verteilt wird und der aktuelle Newsletter des Netzwerks wird zum Ferienstart Tipps zu Themen wie Zeugnissorgen geben.
Jessica Piper
Autor: nnzGerade im ländlichen Raum sei es angesichts des Trends zur Urbanisierung oft schwierig, familienfreundliche Bedingungen aufrecht zu erhalten, so Taubert. Hier sei es wichtig, dass die Lokalen Bündnisse für Familien aktiv sind. Familienfreundlichkeit ist gerade angesichts des höheren Durchschnittsalters in Thüringen wichtig, sagte Heike Taubert. Doch familienfreundliche Rahmenbedingungen kann der Staat nicht allein schaffen und erhalten. Dazu brauche es Partner, beispielsweise die Wirtschaft. Auch Landrätin Birgit Keller hob den Beitrag der Familienbündnisse hervor, den sie überall in Thüringen und ganz Deutschland für Familien leisten.
Im Landkreis Nordhausen engagiert sich das Familiennetzwerk, in dem soziale, wirtschaftliche, politische und bürgerschaftliche Akteure gemeinsam das Ziel verfolgen, die Lebenssituation von Familien vor Ort zu verbessern.
Ansinnen des Fachtags war es u.a., den Netzwerken neue Impulse und Anregungen für ihre Arbeit zu geben. Dafür stellte Patrik Hauns, Leiter des Amts für Jugend, Familie und Senioren in Ettlingen, einige Initiativen des Landesnetzwerks der Lokalen Bündnisse Baden- Württemberg vor. Viele praktische Ideen wie beispielsweise ein Mehrgenerationenpark, Familienparkplätze, die Kinder-Sommerakademie, die Taschengeldbörse oder einen Kinderstadtplan begeisterten die zahlreichen Zuhörer, die aus ganz Thüringen kamen. Elisabeth Goos von der Fachberatung Lokale Bündnisse für Familien in Berlin zeigte auf, dass die Lokalen Bündnisse wichtige Partner für Unternehmen seien, wenn es um die Familienfreundlichkeit vor Ort geht.
Fast 60 Prozent der Mütter mit Kindern wünschen sich arbeiten zu gehen. Thüringen hat eine hervorragende Infrastruktur bei der Kinderbetreuung, doch dies ist nicht die Lösung aller Probleme, wenn wir über Erwerbstätigkeit reden", so Goos.
Auf die Frage, was Lokale Bündnisse brauchen, antwortete Heike Taubert: Zuwendung! Lokale Bündnisse brauchen Zuwendung, man muss mitarbeiten, sich vernetzen und sich darauf einlassen." Im Landkreis Nordhausen ist dies in den vergangenen Monaten gelungen – der Kreis der Akteure im Familiennetzwerk hat sich erweitert, auch Unternehmen wie beispielsweise die Firma Trocha in Niedersachswerfen sind inzwischen dabei.
Wir haben hier viele gute Ideen mitgenommen und werden versuchen, einige davon im kommenden Jahr umzusetzen, so Kathrin Liesegang vom JugendSozialwerk Nordhausen, Koordinatorin des Familiennetzwerks in Nordhausen sowie aller Lokalen Bündnisse für Familien in Thüringen. Gleich morgen wird das Familiennetzwerk des Landkreises Nordhausen wieder aktiv und ist dabei beim Familienfest des JugendSozialwerks auf dem Petersberg. Zurzeit in Druck ist der Ferienkalender des Familiennetzwerks, der pünktlich vor den Sommerferien in den Schulen verteilt wird und der aktuelle Newsletter des Netzwerks wird zum Ferienstart Tipps zu Themen wie Zeugnissorgen geben.
Jessica Piper



