Noch Redebedarf
Donnerstag, 05. Juli 2012, 07:50 Uhr
Immer noch im Nordhäuser Stadtrat über die Errichtung einer Biomethan-Anlage in Nordhausen debattiert. Dabei soll ja erst einmal eine Gesellschaft gegründet werden. Nicht weniger, aber auch nicht mehr...
Gut und vernünftig - so sieht Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) die Nutzung regenerativer Energien. Wer für den Ausstieg aus der Atomenergienutzung sei, der müsse Alternativen nicht nur aufzeigen, sondern auch unterstützen. Und auch fossile Brennstoffe wie Kohle seien nun mal nur endlich. "Ich bin grundsätzlich positiv gegenüber der Nutzung von alternativen Energien", sagte Zeh in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses.
Dennoch gab das neue Stadtoberhaupt zu bedenken, dass jeder Stadtrat prüfen sollte, wie er entscheiden würde, wenn ein Windrad, eine Solaranlage oder eben eine Anlage zur Erzeugung von Biogas in dieser Dimension in seiner unmittelbaren Nachbarschaft gebaut werden würde. Jeder müsse das für sich entscheiden, er bat die Stadträte darum, keinen politischen Schnellschuss "abzufeuern".
In der kommenden Woche werden sich alle zuständigen Ausschüsse noch einmal mit diesem Thema beschäftigen. Allerdings hinter verschlossenen Türen. Sollte letztlich das Votum für die Gründung einer solchen Gesellschaft positiv ausfallen, dann müsse dafür gesorgt sein, dass der "Biomethan"-Zug nicht ohne den Stadtrat losfährt. Dieses Gremium müsse jederzeit die Option erhalten, die entsprechenden Weichen zu stellen oder das Signal auf HALT zu regeln.
Fragen gab es im Hauptausschuss natürlich auch. Volker Fütterer (SPD) wartet immer noch auf die Darstellung der Energiebilanz einer solchen Anlage, Barbara Schencke (LINKE) wollte erklärt bekommen, wie sich diese Investition auf die Gewinnausschüttung der EVN an die Holding auswirken werde. Andreas Wieninger (SPD) regte an, dass sich Mitglieder des Stadtrates eines bestehende Anlage ansehen und erläutern sollten und Norbert Klodt (CDU) plädierte grundsätzlich für die Gründung einer Gesellschaft, was ja nicht zwingend ein Beschluss für den Bau einer Anlage darstelle.
Abschließend gab Dr. Klaus Zeh mit auf den Weg, dass sich Fachleute intensiv Gedanken über alternative Standorte zu dem bisher diskutierten in Himmelgarten machen sollten.
Autor: nnzGut und vernünftig - so sieht Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) die Nutzung regenerativer Energien. Wer für den Ausstieg aus der Atomenergienutzung sei, der müsse Alternativen nicht nur aufzeigen, sondern auch unterstützen. Und auch fossile Brennstoffe wie Kohle seien nun mal nur endlich. "Ich bin grundsätzlich positiv gegenüber der Nutzung von alternativen Energien", sagte Zeh in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses.
Dennoch gab das neue Stadtoberhaupt zu bedenken, dass jeder Stadtrat prüfen sollte, wie er entscheiden würde, wenn ein Windrad, eine Solaranlage oder eben eine Anlage zur Erzeugung von Biogas in dieser Dimension in seiner unmittelbaren Nachbarschaft gebaut werden würde. Jeder müsse das für sich entscheiden, er bat die Stadträte darum, keinen politischen Schnellschuss "abzufeuern".
In der kommenden Woche werden sich alle zuständigen Ausschüsse noch einmal mit diesem Thema beschäftigen. Allerdings hinter verschlossenen Türen. Sollte letztlich das Votum für die Gründung einer solchen Gesellschaft positiv ausfallen, dann müsse dafür gesorgt sein, dass der "Biomethan"-Zug nicht ohne den Stadtrat losfährt. Dieses Gremium müsse jederzeit die Option erhalten, die entsprechenden Weichen zu stellen oder das Signal auf HALT zu regeln.
Fragen gab es im Hauptausschuss natürlich auch. Volker Fütterer (SPD) wartet immer noch auf die Darstellung der Energiebilanz einer solchen Anlage, Barbara Schencke (LINKE) wollte erklärt bekommen, wie sich diese Investition auf die Gewinnausschüttung der EVN an die Holding auswirken werde. Andreas Wieninger (SPD) regte an, dass sich Mitglieder des Stadtrates eines bestehende Anlage ansehen und erläutern sollten und Norbert Klodt (CDU) plädierte grundsätzlich für die Gründung einer Gesellschaft, was ja nicht zwingend ein Beschluss für den Bau einer Anlage darstelle.
Abschließend gab Dr. Klaus Zeh mit auf den Weg, dass sich Fachleute intensiv Gedanken über alternative Standorte zu dem bisher diskutierten in Himmelgarten machen sollten.
