nnz-Fourm: Die neue Landrätin
Mittwoch, 04. Juli 2012, 14:30 Uhr
Gestern hatte Landrätin Birgit Keller (LINKE) ihren Amtseid vor dem Nordhäuser Kreistag geleistet. Dabei war auch ein Leser der nnz...
In ihrer Anrittsrede versprach Frau Keller mehr Bürgernähe und Transparenz, sie sei, nach eigenen Aussagen "Eine Landrätin für alle." Was versteht die Landrätin darunter? Vertritt sie die Meinung von Frau Becker (SPD): "Den Bürger könne man bei den Brenntagen und beim Fracking mehr Mitspracherecht einräumen." Sollte das die ganze Transparenz sein? Auf diese Art Mitbestimmung kann der Bürger verzichten.
Von SPD und CDU kam die Zusage einer engen Zusammenarbeit. Bei der SPD erscheint mir das als ein neuer Wesenszug. Die CDU als "ehemalige Blockflöte" stand ja schon unter der Vorgängerpartei der LINKEN, SED, unter ihrer Schirmherrschaft. Frau Keller und Herr Primas dürften sich aus dieser Zeit noch bestens kennen. Die Lobeshymnen über Herrn Claus hielten sich in Grenzen, aber wem wundert es bei weit über zehn Millionen Euro Schulden.
Folgender Satz von Frau Hartmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): "Die Zukunft kann man nicht durch die Vergangenheit, sondern nur durch die Gegenwart korrigieren." gab mir doch zu denken. Ich empfehle unseren Kreistagesmitgliedern und unseren Politikern sich diesen Satz zu eigen machen.
Die FDP stellt hohe Erwartungen an die Landrätin, im gleichen Atemzug gibt sie allerdings bekannt, dass man Fehler verzeihen werden. Das bedeutet aus meiner Sicht soviel wie: "Wir machen weiter, wie bisher."
Mit Enttäuschung musste ich wieder einmal feststellen, dass von der Piratenpartei niemand anwesend war, obwohl man bei den Versammlungen immer wieder betonte, verstärkt Stadtrats- und Kreistagessitzungen zu besuchen, um das politische Geschehen der Stadt und des Kreises besser kennenzulernen. Mein Tip an die Piraten: Nur durch Hinterzimmertreffen ist keine (ehrliche) Politik zu machen.
Christian Brothuhn, Nordhausen
In ihrer Anrittsrede versprach Frau Keller mehr Bürgernähe und Transparenz, sie sei, nach eigenen Aussagen "Eine Landrätin für alle." Was versteht die Landrätin darunter? Vertritt sie die Meinung von Frau Becker (SPD): "Den Bürger könne man bei den Brenntagen und beim Fracking mehr Mitspracherecht einräumen." Sollte das die ganze Transparenz sein? Auf diese Art Mitbestimmung kann der Bürger verzichten.
Von SPD und CDU kam die Zusage einer engen Zusammenarbeit. Bei der SPD erscheint mir das als ein neuer Wesenszug. Die CDU als "ehemalige Blockflöte" stand ja schon unter der Vorgängerpartei der LINKEN, SED, unter ihrer Schirmherrschaft. Frau Keller und Herr Primas dürften sich aus dieser Zeit noch bestens kennen. Die Lobeshymnen über Herrn Claus hielten sich in Grenzen, aber wem wundert es bei weit über zehn Millionen Euro Schulden.
Folgender Satz von Frau Hartmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): "Die Zukunft kann man nicht durch die Vergangenheit, sondern nur durch die Gegenwart korrigieren." gab mir doch zu denken. Ich empfehle unseren Kreistagesmitgliedern und unseren Politikern sich diesen Satz zu eigen machen.
Die FDP stellt hohe Erwartungen an die Landrätin, im gleichen Atemzug gibt sie allerdings bekannt, dass man Fehler verzeihen werden. Das bedeutet aus meiner Sicht soviel wie: "Wir machen weiter, wie bisher."
Mit Enttäuschung musste ich wieder einmal feststellen, dass von der Piratenpartei niemand anwesend war, obwohl man bei den Versammlungen immer wieder betonte, verstärkt Stadtrats- und Kreistagessitzungen zu besuchen, um das politische Geschehen der Stadt und des Kreises besser kennenzulernen. Mein Tip an die Piraten: Nur durch Hinterzimmertreffen ist keine (ehrliche) Politik zu machen.
Christian Brothuhn, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
