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Beaufragt

Mittwoch, 04. Juli 2012, 11:45 Uhr
Neben den Leistungen wie zum Beispiel einer Freizeit-Unfallversicherung, Krankenhaustagegeld, Rechtsschutz in sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen, oder Beratungs- und Fortbildungsangebote, die ohnehin mit einer Mitgliedschaft in der IG Metall einhergehen, erhalten IG Metall-Mitglieder mit Migrationshintergrund nun einen besonderen Service...


Alexander Scharff (Foto: privat) Alexander Scharff (Foto: privat) „Oft ergeben sich aufgrund des Aufenthaltsstatus und Sprachbarrieren individuelle Fragen und Problemlagen mit denen sowohl die Betriebsräte, als auch Arbeitgeber nie befasst waren. Für diese Menschen und ihre spezifischen Fragen haben wir nun ein Angebot geschaffen, mit dem wir die Integration von ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern fördern wollen“, sagt Gewerkschaftssekretär Alexander Scharff, der ab sofort der Migrationsbeauftragte der IG Metall in Nordthüringen ist.

Es geht aber nicht nur um ein schlichtes Beratungsangebot. Zur traurigen Wahrheit gehört auch, dass es in einigen Nordthüringer Betrieben mitunter ausländerfeindliche Zwischenfälle gibt. „Das reicht von Schmierereien an Toilettenwänden, bis hin zu verbalen Auseinandersetzungen bei denen man durchaus von einem verfestigtem Antisemitismus reden kann. Unsere Antwort darauf ist natürlich die Sanktionierung dieser Zwischenfälle, jedoch vielmehr Aufklärungsarbeit, um Barrieren abzubauen“, berichtet Klaus-Dieter Schmidt, der 1. Bevollmächtigte der Verwaltungsstelle Nordhausen.
Autor: nnz

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