Beschäftigtenabbau im Thüringer Einzelhandel
Samstag, 10. März 2001, 09:53 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Während 1997 im Thüringer Einzelhandel mehr Teilzeit- als Vollzeitbeschäftigte tätig waren, hat sich die Relation in den letzten drei Jahren zugunsten der Vollzeitbeschäftigten verschoben. Im Jahresdurchschnitt 2000 betrug der Anteil der Vollzeitbeschäftigten 54,2 Prozent. Die Entwicklung der Anzahl der Beschäftigten insgesamt verlief in den einzelnen Branchen unterschiedlich.
Während im Jahr 2000 die Apotheken und der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sechs Prozent mehr Personen beschäftigten als 1999, ging die Anzahl der Beschäftigten in allen anderen Branchen zurück. In der umsatzstärksten Branche, dem Einzelhandel mit "Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren" sowie mit "sonstigen Waren verschiedener Art" (darunter zählen Supermärkte) verlor fast jeder zehnte Beschäftigte seinen Arbeitsplatz. Gleichzeitig war der Anteil der Teilzeitbeschäftigten mit 65,1 Prozent in dieser Branche am höchsten. Es folgten die Apotheken und der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln mit einem Anteil von 59,5 Prozent.
Autor: nnzWährend im Jahr 2000 die Apotheken und der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sechs Prozent mehr Personen beschäftigten als 1999, ging die Anzahl der Beschäftigten in allen anderen Branchen zurück. In der umsatzstärksten Branche, dem Einzelhandel mit "Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren" sowie mit "sonstigen Waren verschiedener Art" (darunter zählen Supermärkte) verlor fast jeder zehnte Beschäftigte seinen Arbeitsplatz. Gleichzeitig war der Anteil der Teilzeitbeschäftigten mit 65,1 Prozent in dieser Branche am höchsten. Es folgten die Apotheken und der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln mit einem Anteil von 59,5 Prozent.
