Kein sexueller Missbrauch
Montag, 02. Juli 2012, 14:24 Uhr
Am 22. Juni war der Polizei in Nordhausen der Verdacht eines sexuellen Missbrauchs von Kindern in Nordhausen-Ost angezeigt worden. Dieser Verdacht hat sich nicht bestätigt, wie die nun abgeschlossenen Ermittlungen zeigen...
Vielmehr stellen sich die Geschehnisse so dar: In der Conrad-Frohmann-Straße saßen am frühen Abend mehrere Kinder am Straßenrand und aßen Süßigkeiten. Ein sechsjähriger Junge kam mit seinem Fahrrad dazu und vollführte Kunststücke, die dazu führten, dass er letztendlich stürzte.
In diesem Augenblick kam der später beschuldigte 43-jährige Mann dazu. Er half dem gestürzten Jungen wieder auf die Beine und richtete das Fahrrad auf. Danach sprach er mit den Kindern, wobei er auch mehreren tröstend auf die Schulter klopfte.
Einige der 8 bis 12-Jährigen sollen dann in den angrenzenden Straßen gegenüber anderen Kindern und Erwachsenen in Gossensprache über den helfenden Mann gesprochen haben. Das führte dazu, dass der Mann noch vor Ort von Anwohnern als Kinderschänder beschimpft und sogar geschlagen wurde. Der Mann wurde zunächst der Polizeidienststelle zugeführt, aber am gleichen Tag wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die in den folgenden Tagen im Wohngebiet Ost von einer rechtsradikalen Partei verteilten Flyer, es wohne ein Pädophiler in der Nachbarschaft und es bestehe Gefahr für die Kinder, entbehren jeglicher sachlichen Grundlage.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Das Ermittlungsverfahren wird an die Staatsanwaltschaft abgegeben.
Autor: nnzVielmehr stellen sich die Geschehnisse so dar: In der Conrad-Frohmann-Straße saßen am frühen Abend mehrere Kinder am Straßenrand und aßen Süßigkeiten. Ein sechsjähriger Junge kam mit seinem Fahrrad dazu und vollführte Kunststücke, die dazu führten, dass er letztendlich stürzte.
In diesem Augenblick kam der später beschuldigte 43-jährige Mann dazu. Er half dem gestürzten Jungen wieder auf die Beine und richtete das Fahrrad auf. Danach sprach er mit den Kindern, wobei er auch mehreren tröstend auf die Schulter klopfte.
Einige der 8 bis 12-Jährigen sollen dann in den angrenzenden Straßen gegenüber anderen Kindern und Erwachsenen in Gossensprache über den helfenden Mann gesprochen haben. Das führte dazu, dass der Mann noch vor Ort von Anwohnern als Kinderschänder beschimpft und sogar geschlagen wurde. Der Mann wurde zunächst der Polizeidienststelle zugeführt, aber am gleichen Tag wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die in den folgenden Tagen im Wohngebiet Ost von einer rechtsradikalen Partei verteilten Flyer, es wohne ein Pädophiler in der Nachbarschaft und es bestehe Gefahr für die Kinder, entbehren jeglicher sachlichen Grundlage.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Das Ermittlungsverfahren wird an die Staatsanwaltschaft abgegeben.
