Der erste Termin
Montag, 02. Juli 2012, 13:55 Uhr
Der 1. offizielle Termin von Dr. Klaus Zeh im Amt als neuer Nordhäuser Oberbürgermeister war heute Vormittag ein Treffen mit seinem Amtskollegen Jaroslaw Urbaniak aus der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski. Mit dem polnischen Bürgermeister war auch Jaroslaw Lisiecki nach Nordhausen gekommen. Er ist der Vorsitzende des Stadtrates von Ostrow-Wielkopolski.
Beim Gespräch im Rathaus hat sich Dr. Zeh für eine Belebung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten ausgesprochen. Diese seinen entwicklungsfähig. Es wäre gut, wenn sich auch auf wirtschaftlichem Gebiet so vielfältige, gute und lebendige Beziehungen entwickeln, wie sie bereits im Kultur- und Sportbereich zwischen Nordhausen und Ostrow-Wielkopolski existieren, sagte Dr. Zeh.
Anknüpfungspunkte könne es zum einen über direkte Kontakte zwischen den Firmen beider Seiten geben, zum anderen über die jeweiligen Unternehmensverbände oder zum Dritten über die Industrie- und Handelskammern. Eine gute Basis könnte die Intensivierung der bestehenden Kontakte zwischen den kommunalen Unternehmen beider Städte sein.
Dr. Zeh sagte beim Treffen weiter, dass für die Menschen aus der DDR-Bürgerbewegung – der auch er angehörte – die Polen Vorbilder gewesen seien. Die Menschen in Polen waren schon in den früheren 1980-iger Jahren sehr furchtlos mit dem couragierten Engagement der Solidarnosz-Bewegung für Demokratie, und auch die deutlichen und ermutigenden Worte von Papst Johannes Paul II. hat man in regimekritischen Kreisen der DDR wohl gehört, so der Oberbürgermeister weiter.
Wir in Ostrow-Wielkopolski sind sehr praktische Menschen. Entsprechend fällt unser Gastgeschenk aus: Es ist ein ewiger Kugelschreiber, sagte der polnische Bürgermeister bei der Übergabe des Gastgeschenks an Dr. Zeh. Zugleich sprach der polnische Bürgermeister zwei Einladungen aus: Zum polnischen Stadtfest im November und für das Chopin-Festival im September.
Da er ein großer Musikfreund sei – ich liebe Musik in jeder Form, von Klassik über Jazz bis Pop – freue er sich über die Einladung, so Dr. Zeh. Mit Blick auf die Einladung zum Stadtfest sagte er: Die Feierlichkeiten fallen genau auf Martini - und das ist eine der wichtigen Veranstaltungen für uns Nordhäuser. Da darf der Oberbürgermeister nicht fehlen, so Dr. Zeh. Sein Kollege zeigte Verständnis.
Der 1. offizielle Termin von Dr. Klaus Zeh (rechts) im Amt als Nordhäuser Oberbürgermeister war ein Gespräch im Nordhäuser Rathaus mit seinem Kollegen aus der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski, Jaroslaw Urbaniak (2.v.r.) und dem Vorsitzenden des Stadtrates von Ostrow-Wielkopolski, Jaroslaw Lisieki (links).
Autor: nnzBeim Gespräch im Rathaus hat sich Dr. Zeh für eine Belebung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten ausgesprochen. Diese seinen entwicklungsfähig. Es wäre gut, wenn sich auch auf wirtschaftlichem Gebiet so vielfältige, gute und lebendige Beziehungen entwickeln, wie sie bereits im Kultur- und Sportbereich zwischen Nordhausen und Ostrow-Wielkopolski existieren, sagte Dr. Zeh.
Anknüpfungspunkte könne es zum einen über direkte Kontakte zwischen den Firmen beider Seiten geben, zum anderen über die jeweiligen Unternehmensverbände oder zum Dritten über die Industrie- und Handelskammern. Eine gute Basis könnte die Intensivierung der bestehenden Kontakte zwischen den kommunalen Unternehmen beider Städte sein.
Dr. Zeh sagte beim Treffen weiter, dass für die Menschen aus der DDR-Bürgerbewegung – der auch er angehörte – die Polen Vorbilder gewesen seien. Die Menschen in Polen waren schon in den früheren 1980-iger Jahren sehr furchtlos mit dem couragierten Engagement der Solidarnosz-Bewegung für Demokratie, und auch die deutlichen und ermutigenden Worte von Papst Johannes Paul II. hat man in regimekritischen Kreisen der DDR wohl gehört, so der Oberbürgermeister weiter.
Wir in Ostrow-Wielkopolski sind sehr praktische Menschen. Entsprechend fällt unser Gastgeschenk aus: Es ist ein ewiger Kugelschreiber, sagte der polnische Bürgermeister bei der Übergabe des Gastgeschenks an Dr. Zeh. Zugleich sprach der polnische Bürgermeister zwei Einladungen aus: Zum polnischen Stadtfest im November und für das Chopin-Festival im September.
Da er ein großer Musikfreund sei – ich liebe Musik in jeder Form, von Klassik über Jazz bis Pop – freue er sich über die Einladung, so Dr. Zeh. Mit Blick auf die Einladung zum Stadtfest sagte er: Die Feierlichkeiten fallen genau auf Martini - und das ist eine der wichtigen Veranstaltungen für uns Nordhäuser. Da darf der Oberbürgermeister nicht fehlen, so Dr. Zeh. Sein Kollege zeigte Verständnis.
Der 1. offizielle Termin von Dr. Klaus Zeh (rechts) im Amt als Nordhäuser Oberbürgermeister war ein Gespräch im Nordhäuser Rathaus mit seinem Kollegen aus der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski, Jaroslaw Urbaniak (2.v.r.) und dem Vorsitzenden des Stadtrates von Ostrow-Wielkopolski, Jaroslaw Lisieki (links).

