Dozenten "platt machen"
Sonntag, 01. Juli 2012, 18:10 Uhr
Nach außen wird am Nordhäuser Weinberg ein Gefühl der Harmonie zwischen Studierenden und Dozenten vermittelt. Doch im "Innern" scheint es zu brodeln. Die nnz mit einem Fall, der so eigentlich nie an die Öffentlichkeit gelangen sollte...
Am vergangenen Sonntag, also exakt vor einer Woche hatte ein 29-jähriger Student der FH im Netzwerk "Facebook" angedroht einen Dozenten der FH "platt zu machen". Das machte im sozialen Netzwerk sofort die Runde. Einzelheiten des Postings sind nicht bekannt, den Informationen der nnz zufolge, soll wohl auch mit Sprengstoff gedroht worden sein.
Nachdem der Sachverhalt der Polizei bekannt geworden war, liefen am Abend sofort die Ermittlungen an. Der Absender wurde ermittelt. Nach seiner ersten Befragung
wurde er dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt und zunächst in die Psychiatrie eingeliefert. Von dort wurde er am Montag entlassen. Die Ärzte verneinten aus medizinischer Sicht eine akute Fremdgefährdung.
Der Beschuldigte wurde sofort von der Polizei übernommen und in die damalige Polizeidirektion an der Nordhäuser Darre gebracht. In seiner Vermnehmung schilderte der Mann, dass er frustriert war und in seiner grenzenlosen Wut diese Aussage gemacht habe Eine Ernsthaftigkeit der Umsetzung wurde verneint.
Für die ermittelnden Beamten gab es demnach keine rechtliche Grundlage, den Mann weiterhin in Gewahrsam zu belassen. Dennoch wurden vorsichtshalber polizeiliche Schutzmaßnahmen umgesetzt, als am Mittwoch ein Gespräch zwischen der Leitung der Fachhochschule und dem Studenten stattfand. In diesem Gespräch einigte man sich in gegenseitigem Einvernehmen auf eine Exmatrikulation. Am Mittwochmittag hat der Leipziger die Die Fachhochschule in Nordhausen verlassen und am Weinberg ist wieder die Ruhe eingekehrt, die sonst gern vermittelt wird.
Autor: nnzAm vergangenen Sonntag, also exakt vor einer Woche hatte ein 29-jähriger Student der FH im Netzwerk "Facebook" angedroht einen Dozenten der FH "platt zu machen". Das machte im sozialen Netzwerk sofort die Runde. Einzelheiten des Postings sind nicht bekannt, den Informationen der nnz zufolge, soll wohl auch mit Sprengstoff gedroht worden sein.
Nachdem der Sachverhalt der Polizei bekannt geworden war, liefen am Abend sofort die Ermittlungen an. Der Absender wurde ermittelt. Nach seiner ersten Befragung
wurde er dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt und zunächst in die Psychiatrie eingeliefert. Von dort wurde er am Montag entlassen. Die Ärzte verneinten aus medizinischer Sicht eine akute Fremdgefährdung.
Der Beschuldigte wurde sofort von der Polizei übernommen und in die damalige Polizeidirektion an der Nordhäuser Darre gebracht. In seiner Vermnehmung schilderte der Mann, dass er frustriert war und in seiner grenzenlosen Wut diese Aussage gemacht habe Eine Ernsthaftigkeit der Umsetzung wurde verneint.
Für die ermittelnden Beamten gab es demnach keine rechtliche Grundlage, den Mann weiterhin in Gewahrsam zu belassen. Dennoch wurden vorsichtshalber polizeiliche Schutzmaßnahmen umgesetzt, als am Mittwoch ein Gespräch zwischen der Leitung der Fachhochschule und dem Studenten stattfand. In diesem Gespräch einigte man sich in gegenseitigem Einvernehmen auf eine Exmatrikulation. Am Mittwochmittag hat der Leipziger die Die Fachhochschule in Nordhausen verlassen und am Weinberg ist wieder die Ruhe eingekehrt, die sonst gern vermittelt wird.
