Geldanlage "Scheunenhof" mit Rendite für Zukunft
Freitag, 09. März 2001, 14:21 Uhr
Nordhausen/Sundhausen (nnz). 1,7 Millionen Mark sind selbst für die EU kein Pappenstiel. Doch das einstige Risiko habe sich ausgezahlt. Das Geld aus dem "Leader"-Programm habe dafür gesorgt, daß der Scheunenhof nicht nur ein ländliches Innovationszentrum geworden sei, sondern die Erfolgsstory in Thüringen schlechthin, wie es Landtagsabgeordneter Egon Primas (CDU) ausdrückte. In Sundhausen sei keine "Eintagsfliege" entstanden, sondern die Scheunenhof-Macher hätte mit ihrem Projekt vor allem auf Nachhaltigkeit gesetzt. Auch die Schaffung von 61 Arbeitsplätzen sei dafür ein konkreter Ausdruck. Die Arbeit der Scheunenhofmannschaft soll jetzt quasi mit einem Rückkopplungseffekt versehen werden. Selbst im fernen Brüssel soll sich gute Arbeit und exzellenter Umgang mit Fördermitteln auszeichnen. So könnte der Scheunenhof als "künftiges Beratungszentrum für die Landwirtschaft mit europäischer Dimension" entwickelt werden, regte der Brüsseler Politiker an. Der entsprechende Fördertopf müßte jetzt von Nordhausen aus gezielt angezapft werden.
Bei den derzeit heiß diskutierten Themen BSE und Maul- und Klauenseuche vertrat Rolf Behrendt den Standpunkt, daß nur ein einheitliches Handeln aller europäischen Staaten zum Erfolg führen könne, ein deutscher Alleingang sei zum Scheitern verurteilt. Prinzipiell könne er sich dem Maßnahmenkatalog von EU-Kommissar Frischler anschließen, nur die darin vorgeschlagenen Tierobergrenzen seien nicht akzeptabel. Die Vertreter hiesigen bäuerlichen Großbetriebe würde ebenfalls dieser Meinung sein, meinte der Vorsitzende des Kreisbauerverbandes, Dieter Göbel. Hier werde praktisch zum zweiten Mal der Versuch unternommen, die Landwirtschaft im Osten Deutschlands kaputt zu machen. Rolf Behrendt schlug vor, einen exponierten EU-Beamten nach Nordthüringen einzuladen. Er solle sich vor Ort über die Qualität der Tierhaltung in größeren Anlagen überzeugen.
Autor: nnzBei den derzeit heiß diskutierten Themen BSE und Maul- und Klauenseuche vertrat Rolf Behrendt den Standpunkt, daß nur ein einheitliches Handeln aller europäischen Staaten zum Erfolg führen könne, ein deutscher Alleingang sei zum Scheitern verurteilt. Prinzipiell könne er sich dem Maßnahmenkatalog von EU-Kommissar Frischler anschließen, nur die darin vorgeschlagenen Tierobergrenzen seien nicht akzeptabel. Die Vertreter hiesigen bäuerlichen Großbetriebe würde ebenfalls dieser Meinung sein, meinte der Vorsitzende des Kreisbauerverbandes, Dieter Göbel. Hier werde praktisch zum zweiten Mal der Versuch unternommen, die Landwirtschaft im Osten Deutschlands kaputt zu machen. Rolf Behrendt schlug vor, einen exponierten EU-Beamten nach Nordthüringen einzuladen. Er solle sich vor Ort über die Qualität der Tierhaltung in größeren Anlagen überzeugen.
