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nnz-Forum: Betreuungsgeld

Montag, 18. Juni 2012, 15:20 Uhr
Die Grünen gehen auf Aufklärungstournee, was ich für sehr angebracht halte. Ist es aber nicht so, dass man durch das Betreuungsgeld eigentlich Geld einsparen möchte.... So beginnt das Statement eine nnz-Lesers....


Mir drängt sich der Gedanke auf, wenn man die Eltern mit Betreuungsgeld abspeist, spart man viel Geld für die Neubauten von Kindertagesstätten und dessen Personal. Natürlich werden jetzt Verschiedene kommen und mir vorrechnen, dass das nicht stimmt und das glaube ich sogar, so wie die Experten rechnen.

Um das Geld allein geht es in dieser Angelegenheit nicht. Ich vertrete in diesem Punkt die gleiche Meinung, wie sie die Grünen. Es ist wirklich ein Sozial- und Bildungsproblem, ein Kind welches ein Kinderkarten besucht, zeigt ein besseres Sozialverhalten. (Ausnahmen gibt es immer, auch bei den so genannten Privilegierten.)

Wer würde denn dieses Betreuungsgeld überhaupt annehmen.Mit dem Instrument Betreuungsgeld wird garantiert, dass vor allem Migranten Kinder einen sehr schlechten Start ins Leben bekommen, von späterer Bildung möchte ich gar nicht erst sprechen. Genauso trifft das auf die Kinder der armen Bevölkerungsschichten zu. Wobei ja unsere Regierenden immer wieder behaupten in Deutschland gäbe es Chancengleichheit.

So etwas gibt es nur auf dem Papier. Leider ist es hierzu Lande üblich, dass nicht der mit der Besseren Bildung den Job bekommt, sondern der, der die beste Beziehung hat, oder dessen Eltern im Geld schwimmen und wir wundern uns darüber, dass in den oberen Etagen soviel aus dem Ruder läuft. (Finanz- und Wirtschaftskrise)

Nehmen wir nur den Eklat um die Abstimmung über das Betreuungsgeld. Wie heißt es da, es wurde überraschend festgestellt, dass man überhaupt nicht beschlussfähig war. Jetzt könnte man fragen, wie oft hat das Parlament schon über Beschlüsse abgestimmt ohne das eine Beschlussfähigkeit vorlag?

Von Herrn Seehofer CSU kommen auch schon die ersten Drohungen. Auflösung der Koalition und so weiter. Es sei mir noch ein Wort zu der Schlecker-Pleite erlaubt. Vor wenigen Tagen war von der Frau von der Leyen zu hören, dass man viele von den ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen umschulen will. Sie sollten Altenpflegerinnen und Kinderbetreuerinnen werden. Jetzt ist von Raimund Becker, Agentur-Vorstandsmitglied zu hören, dass eine Umschulung unnötig ist.

Da zeigt sich wieder einmal was man für einen Unsinn von unseren Führungskräften aufgetischt bekommt. Jeder erzählt dem Volk etwas anderes, Übrigens, dass Geschäft mit dem Tod (sprich Krieg) macht sich für die deutsche Rüstungsindustrie bezahlt. Mann hat schon wieder einen guten Vertrag abgeschlossen, diesmal handelt es sich um 800 Kampfpanzer.

Wie immer das Zitat. „Tüchtigkeit, nicht Geburt unterscheidet die Menschen.“ (Voltaire)
Harald Buntfuß, Nordhausen
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Autor: nnz

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