nnz-Rückspiegel: 20. November 2002
Donnerstag, 20. November 2003, 06:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
WICO, Image und Goldene Aue
Keine Chance für WICO
Die WICO in Niedersachswerfen steht vor dem Aus. Über 100 Arbeitsplätze gehen verloren. Wir wollen noch einmal an eine Betrachtung erinnern, die nnz zum Jahresbeginn anstellte. Damals formulierte die Redaktion die Überschrift: Es wird nicht besser. Sie sollte Recht behalten. Zahllose Firmenpleiten durchzogen die wirtschaftlichen Nachrichten, es gab kaum Licht am Horizont. Jetzt hat es WICO in Niedersachswerfen ereilt. Es war für die Belegschaft ein Sterben auf Raten. In einer Branche, die unmittelbar am Tropf der Bauindustrie hängt, überleben nur die Giganten und teilen schließlich den Markt neu auf. Das wissen auch die Banken als Hauptgläubiger, sie wollten kein Geld mehr in das Unternehmen pumpen, schon gar nicht vor dem Winter.
Der Geschäftsführer der IG Bau, Agrar und Umwelt in Nordthüringen Hartmut Koch, machte heute gegenüber nnz noch einmal folgende Rechnung auf. Jeder abgebaute Arbeitsplatz in der Baubranche zieht zweieinhalb bis drei Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie nach sich. WICO ist ein solcher Zulieferer. Koch und seine Gewerkschaft ist eigentlich nicht für WICO zuständig, die gehören zur IG BCE und doch kennt er die Szenerie. Die Zahl der Insolvenzen sei in diesem Jahr erschreckend hoch gewesen. Die Gründe liegen für Koch nicht in erster Linie in den hohen Lohnabschlüssen, sondern in dem über Jahre hinweg praktizierten Wettbewerbsdumping in der Baubranche. Das habe letztlich auch eine Studie ergeben, die IG Bau und der DGB in Auftrag gegeben hatten...ausführlich im nnz-Archiv
Erste Bohrungen in der Goldenen Aue
Die Vorbereitungen für die Erschließung des künftigen Industrieparks in der Goldenen Aue kommen zugig voran. Jetzt wurden die ersten Bohrungen vorgenommen. Nachdem kürzlich das Thüringer Wirtschaftsministerium Nordhausen mit seinem geplanten Industriegebiet als eine der Flächen ausgewählt hat, die für größere Industrieansiedlungen beste Voraussetzungen zu bieten haben, arbeitet der Planungsverband mit Hochdruck daran, den 2. Entwurf des Bebauungsplanes schnellstmöglich veröffentlichen zu können. Diesbezüglich wurden nun gestern von der Hydrologie Nordhausen (HGN) Bohrungen im künftigen Gebiet des Industrieparks begonnen...ausführlich im nnz-Archiv
Neue Imagebroschüre vorgestellt
Ein Imageprospekt und noch mehr eine –broschüre soll eigentlich neugierig auf das Gebiet machen, das darin beschrieben wird. Ob diesen Anspruch die gestern im Landratsamt vorgestellte Imagebroschüre erfüllt, lesen Sie in Ihrer nnz. Wer immer an der Entstehung dieser Broschüre mitgewirkt hat, verdient hohes Lob. Sie ist ebenso ungewöhnlich in ihrer Konzeption, wie sie informativ und anregend für denjenigen ist, dessen Interesse für den Landkreis Nordhausen geweckt werden soll. Und eigentlich müsste jeder, der diese Broschüre in die Hand bekommt, schon wegen seiner Aufwendigkeit, aber auch wegen seiner inhaltlichen Konzeption und Gestaltung zu dem Vorhaben finden, diesen Landstrich zu besuchen...ausführlich im nnz-Archiv
Sechs Lebens-Kategorien
Nicht nur die Bürger dieser Stadt (wie in dieser Woche in Ost) beschäftigen sich mit dem Stadtumbau Ost. Auch der Stadtrat. Heute wurde dazu der Hauptausschuß informiert, dass Nordhausen künftig sechs Kategorien eingeteilt werden soll. Die Stadtverwaltung muß handeln. Und zwar jetzt. Bis zum Jahr 2010, so die Prognose, soll die Einwohnerzahl der Rolandstadt auf etwas mehr als 42.000 zurückgehen. Bis dahin soll 1.270 Wohnungen verschwunden sein. Rückbau heißt das. Welche Wohnungsgebiete sollen also weiterentwickelt werden, wohin soll künftig der Fluß der Fördermittel gelenkt werden? Diese Frage versuchen die Planer im Rathaus gemeinsam mit den beiden Wohnungsunternehmen (WBG und SWG) zu beantworten. Erste Beschlüsse dazu sollen noch im Dezember getroffen werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzWICO, Image und Goldene Aue
Keine Chance für WICO
Die WICO in Niedersachswerfen steht vor dem Aus. Über 100 Arbeitsplätze gehen verloren. Wir wollen noch einmal an eine Betrachtung erinnern, die nnz zum Jahresbeginn anstellte. Damals formulierte die Redaktion die Überschrift: Es wird nicht besser. Sie sollte Recht behalten. Zahllose Firmenpleiten durchzogen die wirtschaftlichen Nachrichten, es gab kaum Licht am Horizont. Jetzt hat es WICO in Niedersachswerfen ereilt. Es war für die Belegschaft ein Sterben auf Raten. In einer Branche, die unmittelbar am Tropf der Bauindustrie hängt, überleben nur die Giganten und teilen schließlich den Markt neu auf. Das wissen auch die Banken als Hauptgläubiger, sie wollten kein Geld mehr in das Unternehmen pumpen, schon gar nicht vor dem Winter.
Der Geschäftsführer der IG Bau, Agrar und Umwelt in Nordthüringen Hartmut Koch, machte heute gegenüber nnz noch einmal folgende Rechnung auf. Jeder abgebaute Arbeitsplatz in der Baubranche zieht zweieinhalb bis drei Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie nach sich. WICO ist ein solcher Zulieferer. Koch und seine Gewerkschaft ist eigentlich nicht für WICO zuständig, die gehören zur IG BCE und doch kennt er die Szenerie. Die Zahl der Insolvenzen sei in diesem Jahr erschreckend hoch gewesen. Die Gründe liegen für Koch nicht in erster Linie in den hohen Lohnabschlüssen, sondern in dem über Jahre hinweg praktizierten Wettbewerbsdumping in der Baubranche. Das habe letztlich auch eine Studie ergeben, die IG Bau und der DGB in Auftrag gegeben hatten...ausführlich im nnz-Archiv
Erste Bohrungen in der Goldenen Aue
Die Vorbereitungen für die Erschließung des künftigen Industrieparks in der Goldenen Aue kommen zugig voran. Jetzt wurden die ersten Bohrungen vorgenommen. Nachdem kürzlich das Thüringer Wirtschaftsministerium Nordhausen mit seinem geplanten Industriegebiet als eine der Flächen ausgewählt hat, die für größere Industrieansiedlungen beste Voraussetzungen zu bieten haben, arbeitet der Planungsverband mit Hochdruck daran, den 2. Entwurf des Bebauungsplanes schnellstmöglich veröffentlichen zu können. Diesbezüglich wurden nun gestern von der Hydrologie Nordhausen (HGN) Bohrungen im künftigen Gebiet des Industrieparks begonnen...ausführlich im nnz-Archiv
Neue Imagebroschüre vorgestellt
Ein Imageprospekt und noch mehr eine –broschüre soll eigentlich neugierig auf das Gebiet machen, das darin beschrieben wird. Ob diesen Anspruch die gestern im Landratsamt vorgestellte Imagebroschüre erfüllt, lesen Sie in Ihrer nnz. Wer immer an der Entstehung dieser Broschüre mitgewirkt hat, verdient hohes Lob. Sie ist ebenso ungewöhnlich in ihrer Konzeption, wie sie informativ und anregend für denjenigen ist, dessen Interesse für den Landkreis Nordhausen geweckt werden soll. Und eigentlich müsste jeder, der diese Broschüre in die Hand bekommt, schon wegen seiner Aufwendigkeit, aber auch wegen seiner inhaltlichen Konzeption und Gestaltung zu dem Vorhaben finden, diesen Landstrich zu besuchen...ausführlich im nnz-Archiv
Sechs Lebens-Kategorien
Nicht nur die Bürger dieser Stadt (wie in dieser Woche in Ost) beschäftigen sich mit dem Stadtumbau Ost. Auch der Stadtrat. Heute wurde dazu der Hauptausschuß informiert, dass Nordhausen künftig sechs Kategorien eingeteilt werden soll. Die Stadtverwaltung muß handeln. Und zwar jetzt. Bis zum Jahr 2010, so die Prognose, soll die Einwohnerzahl der Rolandstadt auf etwas mehr als 42.000 zurückgehen. Bis dahin soll 1.270 Wohnungen verschwunden sein. Rückbau heißt das. Welche Wohnungsgebiete sollen also weiterentwickelt werden, wohin soll künftig der Fluß der Fördermittel gelenkt werden? Diese Frage versuchen die Planer im Rathaus gemeinsam mit den beiden Wohnungsunternehmen (WBG und SWG) zu beantworten. Erste Beschlüsse dazu sollen noch im Dezember getroffen werden...ausführlich im nnz-Archiv
