Wer waren die „Bringer“?
Dienstag, 18. November 2003, 10:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Thüringer Industrie in diesem Jahr ein Wachstum verzeichnen konnte. Welche Branchen aber waren an diesem Wachstum maßgeblich beteiligt? Die Antwort gibt es mit dem bekannten Klick.
Die Thüringer Industriebetriebe erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis September 2003 einen Umsatz in Höhe von 15,9 Milliarden Euro und überboten damit das vergleichbare Vorjahresergebnis um 6,2 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielten folgende Wirtschaftszweige:
Ernährungsgewerbe (2 087 Millionen Euro, Entwicklung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7,2 Prozent) und der Fahrzeugbau (1 784 Millionen Euro, + 15,4 Prozent) und Herstellung von Metallerzeugnissen (1 489 Millionen Euro, + 16,1 Prozent).
Es folgten: Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (1 468 Millionen Euro, + 19,1 Prozent), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (1 285 Millionen Euro, + 21,1 Prozent) und Maschinenbau (1 174 Millionen Euro, + 8,4 Prozent). Die Wirtschaftszweige Bekleidungsgewerbe und Recycling erreichten einen Anteil von 0,1 bzw. 0,2 Prozent am Gesamtumsatz.
Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz, lag in den ersten neun Monaten 2003 mit 25,1 Prozent leicht unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (25,3 Prozent). Die Wirtschaftszweige mit der höchsten Exportquote (die Aufzählung ist aus Gründen des Datenschutzes eingeschränkt) waren: Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik, Holzgewerbe, Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik, Metallerzeugung und -bearbeitung und Chemische Industrie. Geringe Exportquoten wurden von den Betrieben der Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe und Sonstiger Fahrzeugbau gemeldet.
Im Durchschnitt der ersten neun Monate 2003 arbeiteten über 143.000 Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Das waren 3,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Folgende Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigtenzahl im Monatsdurchschnitt wurden ermittelt:
Herstellung von Metallerzeugnissen, Ernährungsgewerbe, Maschinenbau, Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw., Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, Fahrzeugbau und Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden.
In den Wirtschaftszweigen Recycling und Bekleidungsgewerbe waren in Thüringen vergleichsweise wenige Personen beschäftigt.
Die Produktivität, berechnet als Umsatz je Beschäftigten, lag von Januar bis September 2003 mit 111.000 Euro um 3,0 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Die höchste Produktivität wurde für nachstehende Wirtschaftszweige errechnet:
Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsanlagen usw. (776.000 Euro), Fahrzeugbau (174.000 Euro) und Holzgewerbe (160.000 Euro). Es folgten: Chemische Industrie (136.000 Euro), Papiergewerbe (134.000 Euro), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (119.000 Euro) sowie Metallerzeugung und -bearbeitung (116.000 Euro). Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lagen die Wirtschaftszweige Textilgewerbe (61.000 Euro) und das Bekleidungsgewerbe (37.000 Euro).
Autor: nnzDie Thüringer Industriebetriebe erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis September 2003 einen Umsatz in Höhe von 15,9 Milliarden Euro und überboten damit das vergleichbare Vorjahresergebnis um 6,2 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielten folgende Wirtschaftszweige:
Ernährungsgewerbe (2 087 Millionen Euro, Entwicklung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7,2 Prozent) und der Fahrzeugbau (1 784 Millionen Euro, + 15,4 Prozent) und Herstellung von Metallerzeugnissen (1 489 Millionen Euro, + 16,1 Prozent).
Es folgten: Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (1 468 Millionen Euro, + 19,1 Prozent), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (1 285 Millionen Euro, + 21,1 Prozent) und Maschinenbau (1 174 Millionen Euro, + 8,4 Prozent). Die Wirtschaftszweige Bekleidungsgewerbe und Recycling erreichten einen Anteil von 0,1 bzw. 0,2 Prozent am Gesamtumsatz.
Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz, lag in den ersten neun Monaten 2003 mit 25,1 Prozent leicht unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (25,3 Prozent). Die Wirtschaftszweige mit der höchsten Exportquote (die Aufzählung ist aus Gründen des Datenschutzes eingeschränkt) waren: Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik, Holzgewerbe, Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik, Metallerzeugung und -bearbeitung und Chemische Industrie. Geringe Exportquoten wurden von den Betrieben der Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe und Sonstiger Fahrzeugbau gemeldet.
Im Durchschnitt der ersten neun Monate 2003 arbeiteten über 143.000 Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Das waren 3,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Folgende Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigtenzahl im Monatsdurchschnitt wurden ermittelt:
Herstellung von Metallerzeugnissen, Ernährungsgewerbe, Maschinenbau, Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw., Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, Fahrzeugbau und Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden.
In den Wirtschaftszweigen Recycling und Bekleidungsgewerbe waren in Thüringen vergleichsweise wenige Personen beschäftigt.
Die Produktivität, berechnet als Umsatz je Beschäftigten, lag von Januar bis September 2003 mit 111.000 Euro um 3,0 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Die höchste Produktivität wurde für nachstehende Wirtschaftszweige errechnet:
Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsanlagen usw. (776.000 Euro), Fahrzeugbau (174.000 Euro) und Holzgewerbe (160.000 Euro). Es folgten: Chemische Industrie (136.000 Euro), Papiergewerbe (134.000 Euro), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (119.000 Euro) sowie Metallerzeugung und -bearbeitung (116.000 Euro). Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lagen die Wirtschaftszweige Textilgewerbe (61.000 Euro) und das Bekleidungsgewerbe (37.000 Euro).
