Wieder auswärts
Donnerstag, 31. Mai 2012, 06:42 Uhr
Es war fast fünf Jahre her, dass die Erste des FSV Wacker 90 Nordhausen in einem Punktspiel fünf Treffer einstecken musste (in Jena 0:5). Das 2:5 in Eisenach vor zwei Wochen hatte für viele Fans jedoch einen bitteren Beigeschmack…
Steven Ebert (Foto: Klaus Verkouter)
Schließlich war die Mannschaft als frischer Aufsteiger in die NOFV-Oberliga angereist und Vertragsgespräche standen unmittelbar bevor. Was ohne Laufbereitschaft und die vielen Konzentrationsschwächen herauskam, ist bekannt. Der Neuling aus der Wartburgstadt deckte die Grenzen Wackers schonungslos auf, wenn nicht alle Spieler an einem Strang ziehen. Logisch, dass auch das Trainerteam absolut unzufrieden war.
Nun geht es an diesem Sonnabend ins Gesundbrunnenstadion zum 1. SC 1911 Heiligenstadt, wo Wacker Farbe bekennen muss. Alle Sonnabend-Begegnungen wurden bekanntlich wegen des 7. Verbandstages des Thüringer Fußball-Verbandes auf 16.00 Uhr verlegt, auch das zeitgleiche Spiel der Zweiten im AKS gegen den VfB Artern.
Aus den letzten sieben Spielen holte Wacker nur zwei Siege, darunter aber das wichtige 2:0 gegen SCHOTT Jena, das endgültig die vorzeitige Meisterschaft sicherte. Damit hat sich die Mannschaft einen Traum erfüllt und das Ziel der Vereinsführung erreicht. Das sollte der Maßstab der Bewertung sein, auch wenn einige der letzten Spiele die Fans nicht unbedingt vom Hocker rissen.
Es müssten nun alle Spieler an ihrer Ehre gepackt sein, bei den letzten drei Auftritten in der Verbandsliga Gas zu geben, um allen nochmals zu zeigen, dass die Meisterschaft 2011/2012 völlig zu Recht an die Südharzer gegangen ist und insgesamt mit den konstantesten Leistungen aller 16 Mannschaften aufgewartet werden konnte. Nur der Tabellenzweite, der FC Einheit Rudolstadt, konnte, zumindest in der zweiten Halbserie, ähnliche Beständigkeit nachweisen wie Wacker von Beginn an. Deshalb haben sich die Heidecksburgstädter auch verdient auf den zweiten Platz vorgearbeitet.
Der 1. SC 1911 Heiligenstadt, am ersten Spieltag Tabellenführer, hatte von der 19. bis zur 25. Runde diesen Vize-Platz selbst inne und sah lange wie der ärgster Verfolger Wackers aus, konnte aber aus den letzten drei Begegnungen nur einen Punkt holen und hat etwas den Anschluss verloren. Mit einer ähnlichen defensiven Spielweise wie beim Hinspiel – Wacker siegte durch ein Elfmetertor 1:0 – könnte man die Nordhäuser wieder beeindrucken. Da es aber für die Endabrechnung um wenig geht, kann ein gutes Fußballspiel möglich werden, wenn beide ihre Offensivfähigkeiten bevorzugen.
Die Wacker-Mannschaft muss bestrebt sein, nach vier nicht siegreichen Auswärtsspielen (2:2, 1:3, 0:1, 2:5) wieder auf fremdem Boden erfolgreich zu spielen, damit am folgenden Sonnabend (9. Juni) bei der offiziellen Meisterehrung im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark trotz des Rolandsfestes eine volle Hütte sein wird. Wie schwer die Gastrolle in Heiligenstadt ist, belegen einmal die Heimstärke der Eichsfelder (nur zwei Niederlagen in dreizehn Spielen) und zum anderen die Wackerbilanz bei den Gastgebern (nur ein Erfolg in den letzten vier Jahren). Es ist an der Zeit, den Bock wieder umzustoßen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Steven Ebert (Foto: Klaus Verkouter)
Schließlich war die Mannschaft als frischer Aufsteiger in die NOFV-Oberliga angereist und Vertragsgespräche standen unmittelbar bevor. Was ohne Laufbereitschaft und die vielen Konzentrationsschwächen herauskam, ist bekannt. Der Neuling aus der Wartburgstadt deckte die Grenzen Wackers schonungslos auf, wenn nicht alle Spieler an einem Strang ziehen. Logisch, dass auch das Trainerteam absolut unzufrieden war.Nun geht es an diesem Sonnabend ins Gesundbrunnenstadion zum 1. SC 1911 Heiligenstadt, wo Wacker Farbe bekennen muss. Alle Sonnabend-Begegnungen wurden bekanntlich wegen des 7. Verbandstages des Thüringer Fußball-Verbandes auf 16.00 Uhr verlegt, auch das zeitgleiche Spiel der Zweiten im AKS gegen den VfB Artern.
Aus den letzten sieben Spielen holte Wacker nur zwei Siege, darunter aber das wichtige 2:0 gegen SCHOTT Jena, das endgültig die vorzeitige Meisterschaft sicherte. Damit hat sich die Mannschaft einen Traum erfüllt und das Ziel der Vereinsführung erreicht. Das sollte der Maßstab der Bewertung sein, auch wenn einige der letzten Spiele die Fans nicht unbedingt vom Hocker rissen.
Es müssten nun alle Spieler an ihrer Ehre gepackt sein, bei den letzten drei Auftritten in der Verbandsliga Gas zu geben, um allen nochmals zu zeigen, dass die Meisterschaft 2011/2012 völlig zu Recht an die Südharzer gegangen ist und insgesamt mit den konstantesten Leistungen aller 16 Mannschaften aufgewartet werden konnte. Nur der Tabellenzweite, der FC Einheit Rudolstadt, konnte, zumindest in der zweiten Halbserie, ähnliche Beständigkeit nachweisen wie Wacker von Beginn an. Deshalb haben sich die Heidecksburgstädter auch verdient auf den zweiten Platz vorgearbeitet.
Der 1. SC 1911 Heiligenstadt, am ersten Spieltag Tabellenführer, hatte von der 19. bis zur 25. Runde diesen Vize-Platz selbst inne und sah lange wie der ärgster Verfolger Wackers aus, konnte aber aus den letzten drei Begegnungen nur einen Punkt holen und hat etwas den Anschluss verloren. Mit einer ähnlichen defensiven Spielweise wie beim Hinspiel – Wacker siegte durch ein Elfmetertor 1:0 – könnte man die Nordhäuser wieder beeindrucken. Da es aber für die Endabrechnung um wenig geht, kann ein gutes Fußballspiel möglich werden, wenn beide ihre Offensivfähigkeiten bevorzugen.
Die Wacker-Mannschaft muss bestrebt sein, nach vier nicht siegreichen Auswärtsspielen (2:2, 1:3, 0:1, 2:5) wieder auf fremdem Boden erfolgreich zu spielen, damit am folgenden Sonnabend (9. Juni) bei der offiziellen Meisterehrung im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark trotz des Rolandsfestes eine volle Hütte sein wird. Wie schwer die Gastrolle in Heiligenstadt ist, belegen einmal die Heimstärke der Eichsfelder (nur zwei Niederlagen in dreizehn Spielen) und zum anderen die Wackerbilanz bei den Gastgebern (nur ein Erfolg in den letzten vier Jahren). Es ist an der Zeit, den Bock wieder umzustoßen.
Klaus Verkouter
