„Ein großes langes Fest“
Donnerstag, 13. November 2003, 17:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Landesgartenschau – im offiziellen Nordhausen sicher das Wort, das in den zurückliegenden Jahren am häufigsten ausgesprochen wurde. Doch Landesgartenschau in Nordhausen soll mehr als Blumen sein. Heute wurden die Kultur-Highlights vorgestellt...
Der Kulturkalender der Stadt Nordhausen für das kommende Jahr ist knackevoll. Über 1.000 Veranstaltungen versprechen die Macher der Stadt und der LGS den Nordhäusern und den Gästen der Stadt. Und dabei wird die Palette der Angebote so vielfältig sein wie die vielen Besucher, die man damit nach Nordhausen locken will. Denn mit diesem Kulturangebot will sich die Rolandstadt nicht nur zur Kulturstadt mausern, sie will einfach Anreize bieten, wieder nach Nordhausen zu kommen. Nachhaltigkeit ist der Hintergrund der Kultur-Power.
Das Theater in Nordhausen sei ein wichtiger Baustein diesem Kulturangebot, doch momentan könne noch nichts Genaues gesagt werden, was sich der Musentempel für die Zeit vom 24. April bis zum 9. Oktober 2004 einfallen lässt. Das hängt vermutlich mit dem Wechsel in der Intendanz zusammen. Zwei Festivals wird es geben. Das eine hat den poetisch-wohlklingenden Namen poeTon und wird vom 20. bis 22. August 2004 über die Bühnen und Plätze in Nordhausen gehen. Es wird ganz im Zeichen - und entgegen dem allgemeinen Trend - der deutschen Sprache stehen. Neben Liedermachern, Rap, HipHop oder Chanson sollen auch Lesungen oder Workshop die Szenerie bereichern.
Das zweite Festival wird wohl kaum etwas mit der deutschen Sprache zu tun haben, es nennt sich denn auch noiseGarden und soll als Alternatives Rock Festival etabliert werden. So richtig Zusagen gibt es zu dem Event am 3. Juli noch nicht. Wohl aber soll der Vertrag mit Such a Surge schon unter Dach und Fach sein, meinte heute die Fachfrau der ausrichtenden Agentur. Angefragt seien weiterhin Szenebands wie Wir sind Helden, Guano Apes oder Seed. Bundesweit soll diese Schaffe beworben werden und muß natürlich auch ein ordentliches Motto haben: Für Toleranz und gegen Gewalt. Richtig ausleben (so zusagen mit Leben erfüllen) können die Festivalteilnehmer diesen Slogan beim Campen. Denn neben den Eintrittskarten für 29 Euro ist in diesem Preis auch eine Campinggebühr enthalten. Das alles soll im Albert-Kuntz-Sportpark abgehen, wo nebenan übernachtet werden kann. Die Event-Agentur rechnet mit 15.000 bis 20.000 Gästen.
Wenn Nordhausen das überstanden hat, dann gibt es für das geschätzte Mittelalter jede Menge Cover – von Grönemeyer bis Westernhagen, das Harzfestival, den 43. Jodlerwettstreit, Reinhard Lakomy, das Thüringer Sängertreffen, Purple Schulz und Band, die Carmina Burana, einen Harzer-Herbst-Cocktail oder das erste Thüringer Bigband-Festival.
Und wer jetzt vielleicht den Songs der 70er oder 80er Jahre hinterher hechelt oder auf guten (normalen Rock – zum Beispiel aus Deutschlands Osten) wartet, dem sei wärmstens die Live-Gala Achims KnospenKnaller empfohlen. Durch das Programm am 5. Juni führt das Beste, was die ehemalige DDR zu bieten hatte: Unser Achim Menzel!
Und dann wollen wir Sie noch auf ein ganz besonderes Highlight hinweisen. Am 30. April und 1. Mai nächsten Jahres wird es in Nordhausen eine technische Weltpremiere geben. Die Nordhäuser Straßenbahn wird bis nach Ilfeld rollen, der richtige Gleisschluß ist angesagt. Und das soll an beiden Tagen auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz gefeiert werden. Stargast ist hier das Erfurter Gold-Kehlchen Yvonne Cutterfeld. Organisiert wird das alles von den Nordhäuser Stadtwerken, den Harzer Schmalspurbahnen, dem Nordhäuser IMG, BMW und Siemens.
Autor: nnz
Der Kulturkalender der Stadt Nordhausen für das kommende Jahr ist knackevoll. Über 1.000 Veranstaltungen versprechen die Macher der Stadt und der LGS den Nordhäusern und den Gästen der Stadt. Und dabei wird die Palette der Angebote so vielfältig sein wie die vielen Besucher, die man damit nach Nordhausen locken will. Denn mit diesem Kulturangebot will sich die Rolandstadt nicht nur zur Kulturstadt mausern, sie will einfach Anreize bieten, wieder nach Nordhausen zu kommen. Nachhaltigkeit ist der Hintergrund der Kultur-Power.
Das Theater in Nordhausen sei ein wichtiger Baustein diesem Kulturangebot, doch momentan könne noch nichts Genaues gesagt werden, was sich der Musentempel für die Zeit vom 24. April bis zum 9. Oktober 2004 einfallen lässt. Das hängt vermutlich mit dem Wechsel in der Intendanz zusammen. Zwei Festivals wird es geben. Das eine hat den poetisch-wohlklingenden Namen poeTon und wird vom 20. bis 22. August 2004 über die Bühnen und Plätze in Nordhausen gehen. Es wird ganz im Zeichen - und entgegen dem allgemeinen Trend - der deutschen Sprache stehen. Neben Liedermachern, Rap, HipHop oder Chanson sollen auch Lesungen oder Workshop die Szenerie bereichern.
Das zweite Festival wird wohl kaum etwas mit der deutschen Sprache zu tun haben, es nennt sich denn auch noiseGarden und soll als Alternatives Rock Festival etabliert werden. So richtig Zusagen gibt es zu dem Event am 3. Juli noch nicht. Wohl aber soll der Vertrag mit Such a Surge schon unter Dach und Fach sein, meinte heute die Fachfrau der ausrichtenden Agentur. Angefragt seien weiterhin Szenebands wie Wir sind Helden, Guano Apes oder Seed. Bundesweit soll diese Schaffe beworben werden und muß natürlich auch ein ordentliches Motto haben: Für Toleranz und gegen Gewalt. Richtig ausleben (so zusagen mit Leben erfüllen) können die Festivalteilnehmer diesen Slogan beim Campen. Denn neben den Eintrittskarten für 29 Euro ist in diesem Preis auch eine Campinggebühr enthalten. Das alles soll im Albert-Kuntz-Sportpark abgehen, wo nebenan übernachtet werden kann. Die Event-Agentur rechnet mit 15.000 bis 20.000 Gästen.
Wenn Nordhausen das überstanden hat, dann gibt es für das geschätzte Mittelalter jede Menge Cover – von Grönemeyer bis Westernhagen, das Harzfestival, den 43. Jodlerwettstreit, Reinhard Lakomy, das Thüringer Sängertreffen, Purple Schulz und Band, die Carmina Burana, einen Harzer-Herbst-Cocktail oder das erste Thüringer Bigband-Festival.
Und wer jetzt vielleicht den Songs der 70er oder 80er Jahre hinterher hechelt oder auf guten (normalen Rock – zum Beispiel aus Deutschlands Osten) wartet, dem sei wärmstens die Live-Gala Achims KnospenKnaller empfohlen. Durch das Programm am 5. Juni führt das Beste, was die ehemalige DDR zu bieten hatte: Unser Achim Menzel!
Und dann wollen wir Sie noch auf ein ganz besonderes Highlight hinweisen. Am 30. April und 1. Mai nächsten Jahres wird es in Nordhausen eine technische Weltpremiere geben. Die Nordhäuser Straßenbahn wird bis nach Ilfeld rollen, der richtige Gleisschluß ist angesagt. Und das soll an beiden Tagen auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz gefeiert werden. Stargast ist hier das Erfurter Gold-Kehlchen Yvonne Cutterfeld. Organisiert wird das alles von den Nordhäuser Stadtwerken, den Harzer Schmalspurbahnen, dem Nordhäuser IMG, BMW und Siemens.
