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Kommendes erahnen

Donnerstag, 13. November 2003, 10:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Die letzten Pflanzarbeiten auf dem Petersberg laufen auf Hochtouren. Spaziergänger und Besucher können sich jetzt noch einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Jahr holen. Doch vieles steckt einfach in der Erde...


Gerlach und Schmidt Ein bunter Teppich aus Tulpen, Narzissen und Co. wird zurzeit u.a. von Hans-Jürgen Gerlach (Bild links) und Werner Schmidt nach Planungen der Landschaftsarchitekten Wolfgang Wette und Heinz Eckebrecht auf dem Gartenschaugelände ausgerollt. Mehr als eine viertel Million der Frühlingsboten sollen im April die Gäste begrüßen. Und natürlich sollen sich auch die Nordhäuser an dem farbenprächtigen Schauspiel erfreuen. Die LGS-GmbH geht davon aus, dass die Pflanzarbeiten Anfang Dezember abgeschlossen sind.

Über 2.300 Quadratmeter so genannter "Wechselflorflächen" hat das Ausstellungsgelände auf dem Petersberg zu bieten. Und soviel steht heute schon fest: Im Mai hat der Frühjahrsflor ausgedient und wird durch zauberhafte Sommerblüher ersetzt.

Im Gegensatz dazu haben die Planer in Punkto Stiefmütterchen, Gänseblümchen und Vergissmeinnicht einen anderen Weg eingeschlagen. Die bekannten Frühblüher werden erst kurz vor Beginn der Gartenschau gepflanzt, um möglichen Ausfällen aufgrund eines allzu strengen Winters vorzubeugen. Hier loben die Verantwortlichen die Unterstützung der Thüringer Gärtner, die genau wissen, welche Sorten sich im „rauen Klima“ Nordhausens behaupten können.
Autor: nnz

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