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Geschleudert und gebremst

Montag, 21. Mai 2012, 14:03 Uhr
Am Wochenende besuchte die nnz ein Fahrsicherheitstraining auf dem Nordhäuser Autodrom. Veranstalter war das Berufsbildungszentrum Straßenverkehr (BBZ), das als Umsetzer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR e.V.), Fahrsicherheitstrainings und -programme in ganz Deutschland durchführt...


Aufgabe des DVR e.V. ist die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, mit dem Ziel, die Zahl an Verkehrstoten möglichst bis auf null zu reduzieren. Unter anderem geschieht dies durch Fahrsicherheitstrainings und –programme. Am Samstag durfte ich bei einem Sicherheitstraining des BBZ, für Pkw-Fahrer/-innen, dabei sein und mir ein paar Eindrücke holen.

Das erste, was ins Auge stach, war der riesige Platz. Das Autodrom Nordhausen ist ein Schulungszentrum mit aktuell rund 25.000 m² asphaltierter Straßenfläche, welche für die Trainings genutzt wird. Hier sind alle Voraussetzungen für ein optimales Training geschaffen. Es können Slalomstrecken aufgebaut werden und es gibt einen Bereich, in dem die Teilnehmer sich auf nasser Fahrbahn beweisen können. Trainer am Samstag war Michael Caspari, von der Fahrschule Caspari in Nordhausen. Herr Caspari trainiert im Auftrag des BBZ Straßenverkehr.

Das Fahrsicherheitstraining dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit, um in Gefahrensituationen besser und richtig reagieren zu können. Man kann hier lernen, Situationen besser einzuschätzen und welche Bedeutung Reifen und Fahrbahnoberflächen haben, so Herr Caspari. Es werden Brems- und Lenkübungen auf unterschiedlichen Fahrbahnzuständen absolviert und trainiert.

Einer der Teilnehmer, Michael Böcke aus Nordhausen, erklärte auf die Frage, wie er das Training findet: „Es ist einfach super. Ein toller Platz und ein super Trainer, bei dem man sehr viel lernt. Auch der Spaßfaktor kommt bei ihm nicht zu kurz. Es macht Spaß, an diesem Training teilzunehmen.“ Herr Böcke hat dieses Training schon zweimal absolviert und würde es, im Falle eines Fahrzeugwechsels, auf alle Fälle noch einmal machen.

Die nnz kann diese Meinung nur bestätigen. Den Teilnehmern sah man an, dass ihnen der Tag gefallen hat. Fazit: es ist ein Training für jedermann, egal ob Fahranfänger oder „alter Hase“, ob jung oder alt, es nützt auf alle Fälle etwas. Für Fahranfänger frischt es z.B. das in der Fahrschule Gelernte auf, bzw. gibt die Möglichkeit theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. Ein Muss für alle Verkehrsteilnehmer…..

Denn: Wer Gefahren frühzeitig erkennt und darauf reagieren kann fährt sicher. Bei noch knapp 4.000 Verkehrstoten jährlich in Deutschland, kann ein Sicherheitstraining ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Menschenleben sein.
Autor: nnz

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