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Gesprochen und gesehen

Mittwoch, 12. November 2003, 17:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Von einander lernen, das können nicht nur Menschen, sondern auch Kommunen. Wer heute in Nordhausen von wem gelernt hat, das können Sie wie immer mit einem Klick auf MEHR erfahren.


Besuch Vertreter der Stadtverwaltung Gotha waren heute zu Gast in Nordhausen. Rolandstadt traf so zusagen Residenzstadt. Oberbürgermeister Volker Doenitz erwiderte damit einen Besuch der Nordhäuser in Gotha in diesem Jahr. Damit wurden auch die regelmäßigen Treffen der beiden SPD-regierten Kommunen fortgesetzt. „Ich und meine Kollegen haben heute neue Erkenntnisse bei der Erarbeitung des städtischen Haushaltes mit nach Hause genommen“, sagte Doenitz. So wolle man ein Konzept der Nordhäuser aufgreifen und den Stadtrat mit seinen Fraktionen ebenso frühzeitig in die Erarbeitung einbinden. Der OB zeigte sich besonders erfreut, dass die Nordhäuser Oberbürgermeisterin nach Sichtung der Gothaer Stadtinformation diese so auch in Nordhausen übernommen hätte.

Auch die Nordhäuser wollen über Hinweise aus dem Gothaer Rathaus nachdenken, sagte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl. So arbeite man in Gotha mit einem sogenannten Politessen-Computer-System, welches mittels Vernetzung eine schnellere Bearbeitung auf dem Gebiet der Überwachung des ruhenden Verkehrs zulasse. Auch den Hinweis, den Schülertransport wieder in eigener Regie zu übernehmen, um so Kosten bei der Kreisumlage zu sparen, wolle man prüfen, so Wahlbuhl.

Nach den Gesprächen im Rathaus besuchte die Gothaer Delegation das Gelände der künftigen Landesgartenschau auf dem Petersberg. Fachkundig geführt wurden die Gäste von LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan.
Autor: nnz

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