Keine gute Zeit für den Handel
Mittwoch, 12. November 2003, 13:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Von Kaufrausch kann in diesem Jahr bei den deutschen Kunden kaum die Rede sein. In ersten drei Quartalen rutschten die Umsatzzahlen im Einzelhandel in Thüringen in den Keller...
Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler in den ersten neun Monaten dieses Jahres nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 2,2 Prozent weniger Waren um als von Januar bis September 2002. Real, also preisbereinigt, ging der Umsatz ebenfalls um 2,2 Prozent zurück. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. In Deutschland wurden von Januar bis September 2003 nominal und real jeweils 0,8 Prozent weniger umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Von den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels konnte in den ersten neun Monaten 2003 einzig der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' mit einem Minus von nominal 0,1 Prozent und einem Plus von real 0,5 Prozent das Umsatzniveau des entsprechenden Vorjahreszeitraumes aufrechterhalten. Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels erzielten sowohl nominal, als auch real geringere Umsätze.
Die höchsten Umsatzeinbußen wurden mit nominal 9,3 Prozent und real 12,0 Prozent im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gemeldet.
Die Anzahl der Beschäftigten im Thüringer Einzelhandel ging im Durchschnitt der ersten neun Monate dieses Jahres im Vergleich zu Januar bis September 2002 um 4,6 Prozent zurück. Ursache hierfür war der vergleichsweise hohe Stellenabbau bei den Vollzeitbeschäftigten von 7,2 Prozent und ein Rückgang der Teilzeitbeschäftigten von 2,2 Prozent.
Autor: nnzNach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler in den ersten neun Monaten dieses Jahres nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 2,2 Prozent weniger Waren um als von Januar bis September 2002. Real, also preisbereinigt, ging der Umsatz ebenfalls um 2,2 Prozent zurück. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. In Deutschland wurden von Januar bis September 2003 nominal und real jeweils 0,8 Prozent weniger umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Von den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels konnte in den ersten neun Monaten 2003 einzig der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' mit einem Minus von nominal 0,1 Prozent und einem Plus von real 0,5 Prozent das Umsatzniveau des entsprechenden Vorjahreszeitraumes aufrechterhalten. Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels erzielten sowohl nominal, als auch real geringere Umsätze.
Die höchsten Umsatzeinbußen wurden mit nominal 9,3 Prozent und real 12,0 Prozent im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gemeldet.
Die Anzahl der Beschäftigten im Thüringer Einzelhandel ging im Durchschnitt der ersten neun Monate dieses Jahres im Vergleich zu Januar bis September 2002 um 4,6 Prozent zurück. Ursache hierfür war der vergleichsweise hohe Stellenabbau bei den Vollzeitbeschäftigten von 7,2 Prozent und ein Rückgang der Teilzeitbeschäftigten von 2,2 Prozent.
