Spielepool und mehr - Sport
Dienstag, 15. Mai 2012, 19:11 Uhr
Die für diesen Monat angesetzte Präsidiumssitzung des Kreissportbundes Nordhausen begann am vergangenen Dienstag mit einem Ortstermin in den neuen Räumlichkeiten für den Spielepool...
Die Präsidiumsmitglieder konnten sich ein Bild über die vorhandenen Spiele und Sportgeräte, sowie deren Lagerung machen. Der Miet- und Nutzungsvertrag wurde mit dem Schachtbau Nordhausen vereinbart, für die Unterstützung ist man auf Seiten des KSB und SJN sehr dankbar. Im Anschluss gab Brigitte Benneckenstein nochmals Auskunft zu den Haushaltsplänen 2011, 2012 und 2013. Die Abrechnung des Haushaltsplanes 2011 ergab, dass die Buchführung äußerst korrekt ausgeführt wurde, es waren somit keine Beanstandungen bei der Prüfung nötig und es mussten auch keine Änderungen vorgenommen werden. Der endgültige Finanzbericht konnte deshalb beim Landessportbund Thüringen, in Erfurt, eingereicht werden. Im Haushaltsplan für 2012 waren Änderungen nötig, die sich zum Beispiel aus veränderten Förderbedingungen ergaben, zwingend erforderlich. Der wohl dann endgültige Plan wird zur Wahlversammlung an die entsprechenden Verantwortlichen ausgehändigt. Der Planansatz für das Jahr 2013 ist zwar ausgearbeitet, aber auch hier werden noch größer Änderungen nötig, da sich diverse Unwägbarkeiten schon jetzt abzeichnen.
Danach berichtete Gert Störmer von der Hauptausschusssitzung beim LSB Thüringen, an der er und der Geschäftsführer des KSB, Andreas Meyer, unlängst teilnahmen. Als Hauptthemen waren hier die Forderung des Landessportbundes nach verlässlichen Trainerförderungen, welche sich an die Politik richtete, die Beteiligung an Konzessionsabgaben bei Sportwetten, sowie die Mitgliederzuordnung nach Sportfachverbänden heraus zu heben.
In seinen Ausführungen legte Gert Störmer ein besonderes Augenmerk auf die Trainerförderung. Zuerst musste man sich ausführlich und kritisch mit der derzeitigen Situation im Leistungssport auseinander setzen. Man wird sich in Zukunft noch mehr um die Thüringer Talente in Schulen, Sportvereinen und Fachverbänden kümmern und noch gezieltere Sichtungen durchführen müssen. Weiterhin ist eine qualifizierte Athletenbetreuung durch hauptamtliche Trainer nötig, doch diese ist aufgrund von Haushaltssperren und die damit verbundene Nichtfreigabe von Trainerförderungen ab 2013 gefährdet.
Dies könnte zur Folge haben, dass noch vor den Olympischen Spielen, arbeitsrechtliche Konsequenzen eingeleitet werden müssten. Die Mitglieder des Hauptausschusses forderten den Landtag und die Landesregierung auf, spätestens im Juni eindeutige Entscheidungen mit Haushaltswirksamkeit ab 2013 zu treffen.
Klaus Gorges konnte im weiteren Verlauf der Sitzung feststellen, dass die Kreisjugendspiele entsprechend ihrer Wichtigkeit sehr gut vorbereitet sind. Die Programmhefte befinden sich im Druck und werden Ende nächste Woche in der Geschäftsstelle erwartet und dann auch umgehend verteilt. Die Medaillen sind fertig und die Wettkämpfe gut vorbereitet. Klaus Gorges bittet die Verantwortlichen um eine zeitnahe Auswertung und Ergebnissmeldung. Unterdessen sind die Entscheidungen bei den Wettkämpfen Ball über die Schnur gefallen. Dabei gingen die Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule als Sieger vom Platz.
Erneut wurde Kritik im Präsidium des Kreissportbundes Nordhausen, über die nicht stattfindenden Kreisjugendspiele in der Sportart Volleyball, laut. Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Diskussion, wird man in Zukunft Gespräche mit möglichen Verantwortlichen suchen um Lösungen für dieses Problem zu finden.
Autor: nnzDie Präsidiumsmitglieder konnten sich ein Bild über die vorhandenen Spiele und Sportgeräte, sowie deren Lagerung machen. Der Miet- und Nutzungsvertrag wurde mit dem Schachtbau Nordhausen vereinbart, für die Unterstützung ist man auf Seiten des KSB und SJN sehr dankbar. Im Anschluss gab Brigitte Benneckenstein nochmals Auskunft zu den Haushaltsplänen 2011, 2012 und 2013. Die Abrechnung des Haushaltsplanes 2011 ergab, dass die Buchführung äußerst korrekt ausgeführt wurde, es waren somit keine Beanstandungen bei der Prüfung nötig und es mussten auch keine Änderungen vorgenommen werden. Der endgültige Finanzbericht konnte deshalb beim Landessportbund Thüringen, in Erfurt, eingereicht werden. Im Haushaltsplan für 2012 waren Änderungen nötig, die sich zum Beispiel aus veränderten Förderbedingungen ergaben, zwingend erforderlich. Der wohl dann endgültige Plan wird zur Wahlversammlung an die entsprechenden Verantwortlichen ausgehändigt. Der Planansatz für das Jahr 2013 ist zwar ausgearbeitet, aber auch hier werden noch größer Änderungen nötig, da sich diverse Unwägbarkeiten schon jetzt abzeichnen.
Danach berichtete Gert Störmer von der Hauptausschusssitzung beim LSB Thüringen, an der er und der Geschäftsführer des KSB, Andreas Meyer, unlängst teilnahmen. Als Hauptthemen waren hier die Forderung des Landessportbundes nach verlässlichen Trainerförderungen, welche sich an die Politik richtete, die Beteiligung an Konzessionsabgaben bei Sportwetten, sowie die Mitgliederzuordnung nach Sportfachverbänden heraus zu heben.
In seinen Ausführungen legte Gert Störmer ein besonderes Augenmerk auf die Trainerförderung. Zuerst musste man sich ausführlich und kritisch mit der derzeitigen Situation im Leistungssport auseinander setzen. Man wird sich in Zukunft noch mehr um die Thüringer Talente in Schulen, Sportvereinen und Fachverbänden kümmern und noch gezieltere Sichtungen durchführen müssen. Weiterhin ist eine qualifizierte Athletenbetreuung durch hauptamtliche Trainer nötig, doch diese ist aufgrund von Haushaltssperren und die damit verbundene Nichtfreigabe von Trainerförderungen ab 2013 gefährdet.
Dies könnte zur Folge haben, dass noch vor den Olympischen Spielen, arbeitsrechtliche Konsequenzen eingeleitet werden müssten. Die Mitglieder des Hauptausschusses forderten den Landtag und die Landesregierung auf, spätestens im Juni eindeutige Entscheidungen mit Haushaltswirksamkeit ab 2013 zu treffen.
Klaus Gorges konnte im weiteren Verlauf der Sitzung feststellen, dass die Kreisjugendspiele entsprechend ihrer Wichtigkeit sehr gut vorbereitet sind. Die Programmhefte befinden sich im Druck und werden Ende nächste Woche in der Geschäftsstelle erwartet und dann auch umgehend verteilt. Die Medaillen sind fertig und die Wettkämpfe gut vorbereitet. Klaus Gorges bittet die Verantwortlichen um eine zeitnahe Auswertung und Ergebnissmeldung. Unterdessen sind die Entscheidungen bei den Wettkämpfen Ball über die Schnur gefallen. Dabei gingen die Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule als Sieger vom Platz.
Erneut wurde Kritik im Präsidium des Kreissportbundes Nordhausen, über die nicht stattfindenden Kreisjugendspiele in der Sportart Volleyball, laut. Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Diskussion, wird man in Zukunft Gespräche mit möglichen Verantwortlichen suchen um Lösungen für dieses Problem zu finden.



