Arbeit für den Reißwolf
Dienstag, 11. November 2003, 17:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Monatelang wurde in der Kreisverwaltung an der Fortschreibung der Schulentwicklung gefeilt. Herauskam dabei ein Werk, das den Mitgliedern des Kreistages zur letzten Sitzung übergeben wurde. Und die Kreisverwaltung bekam für diese Fleißarbeit sehr viel Lob. Alles umsonst: Die Aktenvernichter freuen sich auf Arbeit.
Es habe in den zurückliegenden Wochen eine sehr sachliche Diskussion im Landkreis gegeben, so Landrat Joachim Claus (CDU). Woher er diese Einschätzung nahm, das wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben, denn die Meinungen aus den von Schulschließungen betroffenen Regionen, die waren zum Teil schon sehr heftig. Vor allem wurden da Argumente ins Feld geführt, die für den Laien nicht von der Hand zu weisen waren. Vermutlich waren sie das auch nicht für die Experten im Schulverwaltungsamt. Denn nun soll mit Vertretern der betroffenen Regionen nach Alternativen gesucht werden, es sollen Kostenschätzungen angestellt sowie infrastrukturelle Aspekte berücksichtig werden. Im Klartext: Es soll eine neue Konzeption erarbeitet werden.
Da fragt man sich als Außenstehender wirklich: Was soll das alles? Entweder haben die Fachleute im Landratsamt richtig gut gehenden Pfusch abgeliefert oder die Arbeit der Verwaltung war fachlich richtig und politisch ist man in der Leitungsetage des Landratsamtes nach ersten Protesten wieder umgefallen. Petersdorf lässt grüßen.
In punkto Schulen wurde dennoch heute was beschlossen und zwar die Sanierung und Erweiterung der Regelschule in Wolkramshausen. Letztlich wurde damit nur ein alter Beschluß aus dem Jahr 1998 aufgewärmt, denn schließlich soll diese Schule zur Ganztagsschule mutieren. Und vorsichtshalber fragte ein Vertreter der CDU-Fraktion denn auch noch mal nach: Wissen Sie, was eine Ganztagsschule ist? Scheinbar wusste man es, denn das Sanierungsvorhaben wurde beschlossen.
Autor: nnzEs habe in den zurückliegenden Wochen eine sehr sachliche Diskussion im Landkreis gegeben, so Landrat Joachim Claus (CDU). Woher er diese Einschätzung nahm, das wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben, denn die Meinungen aus den von Schulschließungen betroffenen Regionen, die waren zum Teil schon sehr heftig. Vor allem wurden da Argumente ins Feld geführt, die für den Laien nicht von der Hand zu weisen waren. Vermutlich waren sie das auch nicht für die Experten im Schulverwaltungsamt. Denn nun soll mit Vertretern der betroffenen Regionen nach Alternativen gesucht werden, es sollen Kostenschätzungen angestellt sowie infrastrukturelle Aspekte berücksichtig werden. Im Klartext: Es soll eine neue Konzeption erarbeitet werden.
Da fragt man sich als Außenstehender wirklich: Was soll das alles? Entweder haben die Fachleute im Landratsamt richtig gut gehenden Pfusch abgeliefert oder die Arbeit der Verwaltung war fachlich richtig und politisch ist man in der Leitungsetage des Landratsamtes nach ersten Protesten wieder umgefallen. Petersdorf lässt grüßen.
In punkto Schulen wurde dennoch heute was beschlossen und zwar die Sanierung und Erweiterung der Regelschule in Wolkramshausen. Letztlich wurde damit nur ein alter Beschluß aus dem Jahr 1998 aufgewärmt, denn schließlich soll diese Schule zur Ganztagsschule mutieren. Und vorsichtshalber fragte ein Vertreter der CDU-Fraktion denn auch noch mal nach: Wissen Sie, was eine Ganztagsschule ist? Scheinbar wusste man es, denn das Sanierungsvorhaben wurde beschlossen.
