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SPD will reale Politik

Dienstag, 11. November 2003, 16:44 Uhr
Nordhausen (nnz). In den Parteien beginnt in Nordhausen die Vorbereitung auf den kommunalen Wahlkampf. Die SPD hat jetzt begonnen, ihre Ziele für die kommende Zeit nach den Wahlen 2004 zu bestimmen. Doch erst einmal wurde natürlich auch Bilanz gezogen.


Rechtzeitig vor den Stadtratswahlen 2004 hat die SPD begonnen, ihre kommunalpolitischen Ziele für die nächsten 5 Jahre neu zu bestimmen. Georg Müller, Pressesprecher des Ortsvorstandes erklärt dazu: „Das Wahlprogramm aus dem Jahr 1999 wurde erfolgreich umgesetzt. Ehemalige Schwerpunkte, wie die Bauaktivitäten in Vorbereitung der Landesgartenschau oder die Rekonstruktion des Hallenbades sind zum Großteil realisiert, andere Maßnahmen, wie die Beseitigung der Schrankenanlage in der Freiherr-vom-Stein-Straße, sind in der Phase konkret untersetzt zu werden.“

Doch der Blick der SPD-Kommunalpolitiker geht weiter voraus. Wie entwickelt sich unsere Stadt nach dem Jahr 2004? Wie kann Lebensqualität bei schwindender Finanzausstattung gesichert werden? Wie können wirtschaftliche Interessen mit Kultur und Ökologie, mit Bildung und sozialer Sicherheit verbunden werden? Um eine genaue und realistische Zielvorgabe zu erarbeiten, wurden sechs Themenbereiche abgesteckt. Diese erstrecken sich auf die Schwerpunkte „Wirtschaft und Infrastruktur“, „Soziales und Gesundheit“, “Kultur und Kunst, Bildung, Sport und Freizeit“, „Umwelt, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Kommunalwirtschaft“, „Öffentliche Sicherheit, Öffentliche Verwaltung“ und „Überregionale Zusammenarbeit“.

Reale Kommunalpolitik in Nordhausen soll nach dem Verständnis der Sozialdemokraten immer mit dem und für die Bürger gemacht werden, führt Georg Müller weiter aus. Daher stehen diese Arbeitsgruppen allen interessierten Nordhäusern offen. Wer die Entwicklung der Stadt mit beeinflussen will und sich mit sozialdemokratischer Kommunalpolitik identifizieren kann, sollte ich im Büro des SPD-Ortsvereins in der Gerhart-Hauptmann-Str. 2 anmelden. Natürlich kann man sein Interesse auch telefonisch unter der Nummer 03631 465370 oder per E-mail SPD-Nordhausen@web.de bekunden.
Autor: nnz

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