Aufgestiegen (2): Atemberaubend
Montag, 14. Mai 2012, 10:02 Uhr
Auf dem linken Flügel sorgte Jan-Philipp Rose am Sonntag im Spiel gegen den SV SCHOTT Jena wieder für viel Belebung. Er bereitete nicht nur das 1:0 durch Jindrich Pelan vor, sondern baute die Führung in der 51. Minute zum 2:0 weiter aus. Nach dem Spiel sprach Sandra Arm mit dem 26-Jährigen über den vorzeitigen Triumph...
Jan-Philipp Rose (Foto: privat)
nnz: Herr Rose, was ist das für ein Gefühl, vor den eigenen Fans den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen?
Jan-Philipp Rose: Das ist natürlich etwas Besonderes. Ich denke, etwas Schöneres kann es eigentlich nicht geben. Es wäre auch schön gewesen, wenn wir am vergangenen Spieltag vor 50 Leuten den Aufstieg perfekt gemacht hätten. Aber so mit den eigenen Fans im Rücken ist es noch mal etwas ganz Spezielles.
nnz: Sie können es jetzt zugeben. Die Mannschaft hat absichtlich in Rudolstadt verloren, um nun im eigenen Stadion zu triumphieren.
Rose: Nein, das haben wir nicht absichtlich gemacht. Wir haben in Rudolstadt gut gespielt, aber am Ende unglücklich mit 0:1 verloren. Im heimischen Stadion vorzeitig Meister zu werden, das ist natürlich atemberaubend.
nnz: Das i-Tüpfelchen war Ihr Treffer zum 2:0.
Rose: Darüber freue ich mich persönlich sehr, aber in erster Linie zählt für mich die Mannschaftsleistung. Wir haben über die gesamte Saison eine kompakte, stabile Mannschaft gehabt und sind auch verdient aufgestiegen.
nnz: Die Mannschaft tat sich zu Beginn recht schwer, in die Partie zu kommen. War der Druck des Gewinnen-Müssens doch zu groß?
Rose: Ja, denke ich schon. Druck war schon da, nicht unbedingt, weil wir genug Punkte Vorsprung haben, sondern weil man den Aufstieg im eigenen Stadion gern perfekt machen wollte. Deshalb hatte man schon ein bisschen Druck. Natürlich war es auch schwer, in die Partie reinzukommen, aber ich denke, das Tor vor der Halbzeit war wichtig und dass wir das 2:0 machen, das war umso besser. Es war ein verdienter Sieg.
nnz: Was waren Ihre ersten Gedanken nach dem Abpfiff?
Rose: Es ist natürlich ein schönes Gefühl. Eigentlich geht einem in diesem Moment gar nichts durch den Kopf. Es ist halt etwas ganz Besonderes.
nnz: Die Fans haben die Mannschaft die gesamte Saison toll unterstützt. Was ist zu Ihnen zu sagen?
Rose: Ein großer Dank an die Fans, die uns so unterstützt haben. Das war in den vergangenen Jahren nicht so der Fall. Ich muss aber sagen, das hat sich sehr gut entwickelt, es ist eine richtige Fankultur geworden. Bei den Heimspielen sieht man es an dem Zuschauerschnitt und an den meisten Fans. Das ist natürlich schön für den Verein. Ich hoffe, dass es in der Oberliga so weiter geht.
nnz: Mit Jan-Philipp Rose als Wacker-Spieler auf dem Platz?
Rose: Ich hoffe ja, aber ich weiß es noch nicht.
Autor: nnz
Jan-Philipp Rose (Foto: privat)
nnz: Herr Rose, was ist das für ein Gefühl, vor den eigenen Fans den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen?Jan-Philipp Rose: Das ist natürlich etwas Besonderes. Ich denke, etwas Schöneres kann es eigentlich nicht geben. Es wäre auch schön gewesen, wenn wir am vergangenen Spieltag vor 50 Leuten den Aufstieg perfekt gemacht hätten. Aber so mit den eigenen Fans im Rücken ist es noch mal etwas ganz Spezielles.
nnz: Sie können es jetzt zugeben. Die Mannschaft hat absichtlich in Rudolstadt verloren, um nun im eigenen Stadion zu triumphieren.
Rose: Nein, das haben wir nicht absichtlich gemacht. Wir haben in Rudolstadt gut gespielt, aber am Ende unglücklich mit 0:1 verloren. Im heimischen Stadion vorzeitig Meister zu werden, das ist natürlich atemberaubend.
nnz: Das i-Tüpfelchen war Ihr Treffer zum 2:0.
Rose: Darüber freue ich mich persönlich sehr, aber in erster Linie zählt für mich die Mannschaftsleistung. Wir haben über die gesamte Saison eine kompakte, stabile Mannschaft gehabt und sind auch verdient aufgestiegen.
nnz: Die Mannschaft tat sich zu Beginn recht schwer, in die Partie zu kommen. War der Druck des Gewinnen-Müssens doch zu groß?
Rose: Ja, denke ich schon. Druck war schon da, nicht unbedingt, weil wir genug Punkte Vorsprung haben, sondern weil man den Aufstieg im eigenen Stadion gern perfekt machen wollte. Deshalb hatte man schon ein bisschen Druck. Natürlich war es auch schwer, in die Partie reinzukommen, aber ich denke, das Tor vor der Halbzeit war wichtig und dass wir das 2:0 machen, das war umso besser. Es war ein verdienter Sieg.
nnz: Was waren Ihre ersten Gedanken nach dem Abpfiff?
Rose: Es ist natürlich ein schönes Gefühl. Eigentlich geht einem in diesem Moment gar nichts durch den Kopf. Es ist halt etwas ganz Besonderes.
nnz: Die Fans haben die Mannschaft die gesamte Saison toll unterstützt. Was ist zu Ihnen zu sagen?
Rose: Ein großer Dank an die Fans, die uns so unterstützt haben. Das war in den vergangenen Jahren nicht so der Fall. Ich muss aber sagen, das hat sich sehr gut entwickelt, es ist eine richtige Fankultur geworden. Bei den Heimspielen sieht man es an dem Zuschauerschnitt und an den meisten Fans. Das ist natürlich schön für den Verein. Ich hoffe, dass es in der Oberliga so weiter geht.
nnz: Mit Jan-Philipp Rose als Wacker-Spieler auf dem Platz?
Rose: Ich hoffe ja, aber ich weiß es noch nicht.
