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Kulturausschuß in Dichterstätte

Montag, 10. November 2003, 11:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Neben den Veranstaltungen, die in der Dichterstätte in Limlingerode regelmäßig stattfinden, gibt es auch andere „Besuchergruppen“. Wer sich da am Mittwoch genau in dem kleinen Ort einfindet, das hat die nnz erfahren.


So kamen z. B. eine Philologengruppe aus Berlin, Mitglieder der Pirckheimergesellschaft, die in ihrer Zeitschrift „Marginalien“ einen ausführlichen Artikel über die Arbeit der „Dichterstätte Sarah Kirsch“ publizierten, und der Rotaryclub Nordhausen zum Kennenlernen in das Sarah-Kirsch-Geburtshaus. Am Mittwoch (12.11.) werden die Mitglieder des Kulturausschusses des Regionalverbandes Harz e. V. in Limlingerode tagen. Um 10:30 Uhr beginnt die 4. Sitzung in diesem Jahr. Das Landratsamt, Bereich Kultur, und der Förderverein luden die Damen und Herren ein, damit sie dieses „Kulturhaus“, wie es Sarah Kirsch bei der Eröffnung benannte, kennen lernen.

Auf der Tagesordnung steht u. a. der Punkt „Kulturpreis 2004“, der im Augustheft der Zeitschrift „Der Harz“ ausgeschrieben worden war, und dieses Mal vergeben wird für „Ehrenamtliches Engagement für den Erhalt und die Nutzung kulturhistorischer Stätten im Gebiet des Regionalverbandes Harz e. V.“. Einsendeschluss war der 31.10.2003. Im Jahr 1997 wurde der „Kulturpreis Harz“ gestiftet und hat den damals mit 5.000 DM, jetzt mit 2.500 € dotierten Preis an die unterschiedlichsten Personen und Personengruppen verliehen.

Das sind Dr. Hans Walz als Leiter der Folkloregruppe „Stieger Walzmusikanten“, Dr. Joachim Neander für seine Erforschung der NS-Vergangenheit im Harz, der Maler Wilhelm Bobring für seine Baumdarstellungen, der Dichter Thomas Rosenlöcher für sein Buch „Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern. Harzreise.“, der Rundfunk-Jugendchor des Landesmusikgymnasiums in Wernigerode, der Verein zur Förderung moderner Kunst e. V. in Goslar und Hans-Günther Grieb zum Thema „Sach- und Fachliteratur zum Harz“.

Die Mitglieder des Fördervereins „Dichterstätte Sarah Kirsch“ e. V. haben sich für den Kulturpreis 2004 beworben.
Autor: nnz

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