Delikates von der Wiese
Sonntag, 06. Mai 2012, 12:21 Uhr
Zu einem Wildkräuterprojekttag hat der Kindergarten Herreder Zeinböckchen die Kräuterpädagogin Susan Illiger am Freitag eingeladen. Pflanzen sinnlich zu erfahren, spielerisch das aufmerksame Sehen zu lernen und selbst aktiv mit den bislang nur als Un-Kräuter verschrienen Wildpflanzen zu arbeiten, dass war das vordergründige Ziel dieses interessanten Projekttages...
Die Kinder schauen gespannt auf die vor ihnen liegenden Pflanzen, die sie zuvor nur als Un-Kräuter gesehen haben. Heute sollen sie die Wildpflanzen mal mit anderen Augen sehen. Zum Probieren hat Susan Illiger Ihnen Giersch mitgebracht. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.
Der schmeckt ja wie Möhre – stellt Fynn begeistert fest. Giersch ist normalerweise ein Alptraum vieler Kleingärtner. Hat man ihn erst einmal im Garten, bekommt man ihn nicht so schnell wieder los. Ein Tipp von der Kräuterpädagogin Bekämpfen Sie ihn nicht, essen Sie ihn doch einfach. Den vielgeschmähten Giersch kann man ganz leicht wie Spinat zubereiten.‘‘ verrät die Kräuterspezialistin den Kindern ‘‘Ein sehr schmackhaftes Wildgemüse bei dem man aber am besten nur die jungen Triebspitzen benutzt‘‘ erklärt sie weiter. Viele der sogenannten Un-Kräuter sind regelrechte Delikatessen, die Abwechslung in die heimische Küche bringen. Doch Vorsicht ist geboten beim Sammeln von Wildkräutern Bitte sammelt nur das, was ihr zu 100 % erkennt. Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man es lieber stehen lassen erklärt Sie den begeisterten Kindern. ‘‘Den Giersch aber erkennt ihr sicher am dreikantigen Stiel und natürlich an seinem Geißfuß.‘‘
‘‘ Aua ‘‘schreit Elias, der sich gerade an einer Brennessel verbrannt hat. Und auch hier können die Wildkräuter gute Dienste leisten. Gleich neben der Brennessel wächst der Spitzwegerich. Die Kräuterpädagogin gibt Elias ein zerriebenes Blatt des Spitzwegerichs in die Hand. Ganz erstaunt stellt er fest, dass der Schmerz nach kurzer Zeit verschwunden ist.
Zum Abschuss sammeln alle zusammen Giersch auf der Wiese vor dem Kindergarten. Mit Begeisterung geht es in die Küche, wo alle gemeinsam eine leckere Kräuterbowle zubereiten. In Zukunft werden die Kinder mit wacheren Augen die Wiesen beobachten und ein nächster Projekttag ist auch schon geplant.
Für weitere Informationen und Projektangebote wie kulinarische Kräuterwanderungen, Wildkräuter-Kindergeburtstage oder andere interessante Angebote rund um die versteckten Delikatessen auf unseren heimischen Wiesen steht Ihnen die Kräuterpädagogin Susan Illiger unter der Telefonnummer 03631/985287 gerne zur Verfügung.
Susan Illiger
Autor: nnzDie Kinder schauen gespannt auf die vor ihnen liegenden Pflanzen, die sie zuvor nur als Un-Kräuter gesehen haben. Heute sollen sie die Wildpflanzen mal mit anderen Augen sehen. Zum Probieren hat Susan Illiger Ihnen Giersch mitgebracht. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.
Der schmeckt ja wie Möhre – stellt Fynn begeistert fest. Giersch ist normalerweise ein Alptraum vieler Kleingärtner. Hat man ihn erst einmal im Garten, bekommt man ihn nicht so schnell wieder los. Ein Tipp von der Kräuterpädagogin Bekämpfen Sie ihn nicht, essen Sie ihn doch einfach. Den vielgeschmähten Giersch kann man ganz leicht wie Spinat zubereiten.‘‘ verrät die Kräuterspezialistin den Kindern ‘‘Ein sehr schmackhaftes Wildgemüse bei dem man aber am besten nur die jungen Triebspitzen benutzt‘‘ erklärt sie weiter. Viele der sogenannten Un-Kräuter sind regelrechte Delikatessen, die Abwechslung in die heimische Küche bringen. Doch Vorsicht ist geboten beim Sammeln von Wildkräutern Bitte sammelt nur das, was ihr zu 100 % erkennt. Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man es lieber stehen lassen erklärt Sie den begeisterten Kindern. ‘‘Den Giersch aber erkennt ihr sicher am dreikantigen Stiel und natürlich an seinem Geißfuß.‘‘
‘‘ Aua ‘‘schreit Elias, der sich gerade an einer Brennessel verbrannt hat. Und auch hier können die Wildkräuter gute Dienste leisten. Gleich neben der Brennessel wächst der Spitzwegerich. Die Kräuterpädagogin gibt Elias ein zerriebenes Blatt des Spitzwegerichs in die Hand. Ganz erstaunt stellt er fest, dass der Schmerz nach kurzer Zeit verschwunden ist.
Zum Abschuss sammeln alle zusammen Giersch auf der Wiese vor dem Kindergarten. Mit Begeisterung geht es in die Küche, wo alle gemeinsam eine leckere Kräuterbowle zubereiten. In Zukunft werden die Kinder mit wacheren Augen die Wiesen beobachten und ein nächster Projekttag ist auch schon geplant.
Für weitere Informationen und Projektangebote wie kulinarische Kräuterwanderungen, Wildkräuter-Kindergeburtstage oder andere interessante Angebote rund um die versteckten Delikatessen auf unseren heimischen Wiesen steht Ihnen die Kräuterpädagogin Susan Illiger unter der Telefonnummer 03631/985287 gerne zur Verfügung.
Susan Illiger






