Anschluß nicht verlieren
Freitag, 07. November 2003, 13:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einigen Tagen fand in Roßla in Sachsen Anhalt das 6. Südharzsymposium unter Beteiligung der Landesregierung statt. Sachsen-Anhalt nutze jede Chance, ressourcenübergreifende Entwicklungen zur Arbeitsplatzförderung voranzutreiben. In Thüringen gibt es noch Nachholebedarf, meinen die Bündnisgrünen in Nordhausen.
Die Bündnisgrünen stellen fest, dass durch Blockade der Landesregierung Thüringen seit 1990 der Thüringer Teil des Biosphärenreservates Südharz immer noch nicht Wirklichkeit werden konnte. Das Land Thüringen ist jetzt gefordert, sich der Initiative Sachsen-Anhalts anzuschließen. 2004 werden durch die UNESCO erneut Biosphärenreservate ausgewiesen.
Der Status eines Biosphärenreservates würde auch wirtschaftliche Chancen für die Südharzregion eröffnen, so die Bündnisgrünen. Wir können und dürfen es nicht zulassen, dass der Landkreis Nordhausen ein weiteres Mal durch politische Fehlentscheidungen Nachteile hinnehmen muss. Der Einfluss der Gipsindustrie auf die Landesregierung darf nicht dazu führen, dass der Region langfristig wirtschaftliche Entwicklungen vorenthalten werden. Der Rohstoffabbau hat auch im Biosphärenreservat seinen Platz, meint Gisela Hartmann gegenüber der nnz.
Die Rhön – 1990 als Biosphärenreservat ausgewiesen – erfreue sich großer Beliebtheit und sichert in der Region mehr Arbeitsplätze als die Rohstoffabbaufirmen im Landkreis Nordhausen bieten können. Viele Kommunen in der Rhön, die aus mangelnder Weitsicht ihren Beitritt 1990 verweigert haben, so die Information vom 6. Südharzsymposium, ringen inzwischen um Partizipation am Biosphärenreservat Rhön.
Bündnis 90/Grüne im Land Thüringen und insbesondere der Kreisverband Nordhausen wird die Landesregierung auffordern, zeitgleich mit der Landesregierung Sachsen-Anhalt noch im Jahr 2003 den Antrag auf Ausweisung des Biosphärenreservates Kulturlandschaft Südharz bei der UNESCO einzureichen.
Autor: nnzDie Bündnisgrünen stellen fest, dass durch Blockade der Landesregierung Thüringen seit 1990 der Thüringer Teil des Biosphärenreservates Südharz immer noch nicht Wirklichkeit werden konnte. Das Land Thüringen ist jetzt gefordert, sich der Initiative Sachsen-Anhalts anzuschließen. 2004 werden durch die UNESCO erneut Biosphärenreservate ausgewiesen.
Der Status eines Biosphärenreservates würde auch wirtschaftliche Chancen für die Südharzregion eröffnen, so die Bündnisgrünen. Wir können und dürfen es nicht zulassen, dass der Landkreis Nordhausen ein weiteres Mal durch politische Fehlentscheidungen Nachteile hinnehmen muss. Der Einfluss der Gipsindustrie auf die Landesregierung darf nicht dazu führen, dass der Region langfristig wirtschaftliche Entwicklungen vorenthalten werden. Der Rohstoffabbau hat auch im Biosphärenreservat seinen Platz, meint Gisela Hartmann gegenüber der nnz.
Die Rhön – 1990 als Biosphärenreservat ausgewiesen – erfreue sich großer Beliebtheit und sichert in der Region mehr Arbeitsplätze als die Rohstoffabbaufirmen im Landkreis Nordhausen bieten können. Viele Kommunen in der Rhön, die aus mangelnder Weitsicht ihren Beitritt 1990 verweigert haben, so die Information vom 6. Südharzsymposium, ringen inzwischen um Partizipation am Biosphärenreservat Rhön.
Bündnis 90/Grüne im Land Thüringen und insbesondere der Kreisverband Nordhausen wird die Landesregierung auffordern, zeitgleich mit der Landesregierung Sachsen-Anhalt noch im Jahr 2003 den Antrag auf Ausweisung des Biosphärenreservates Kulturlandschaft Südharz bei der UNESCO einzureichen.
